​Timo Werner ist weiterhin eine heftig diskutierte Personalie im deutschen Fußball. Die Zukunft des deutschen Nationalspielers ist nämlich weiterhin ungewiss, denn der deutsche ​Rekordmeister klopft schon seit Monaten an seine Tür. Neben einem Verbleib bei ​Leipzig könnte Werner sich darüber hinaus aber nur einen Wechsel nach München vorstellen, allerdings ist ein baldiger Wechsel noch nicht denkbar.


Am Samstag wird es in der ​Bundesliga nicht nur sportlich hochinteressant, es kommt auch erneut zu einem Treffen zwischen Timo Werner und dem FC Bayern München. Allerdings findet dies vorerst auf dem grünen Rasen statt und nicht in einem Münchner Bürozimmer. Die Zukunft von Werner ist trotzdem ungewiss, denn der FCB ist nun schon seit längerem am Angreifer interessiert. 


Die Bayern seien sich mit Werners Berater bereits über alle vorliegenden Konditionen eines Wechsels einig, nur RB Leipzig schiebt dem Wechsel nun vorerst noch einen Riegel vor. Dabei scheitert es vor allem noch an der aufzuwendenden Ablösesumme, laut der Süddeutschen Zeitung, liegt dort alles andere als eine Einigung vor. Die bisherigen Angebote des Rekordmeisters belaufen sich nämlich auf etwa 30 Millionen Euro, Leipzig scheint aber das Doppelte zu fordern.

Timo Werner,David Alaba

Bald Team-Kollegen? Timo Werner und David Alaba



Werner selbst sei einem Wechsel allerdings nicht abgeneigt, ganz im Gegenteil. Ende des letzten Jahres kündigte er bereits sein Interesse an den Bayern an: "Wenn man in Deutschland bei RB Leipzig spielt und in Deutschland bleiben will, hat man eigentlich nur einen Verein, wo man hinwechseln kann.“ Diese Andeutung haben die Münchner ernst genommen und lassen seitdem nicht locker.


Auch heute hat Werner weiterhin eine ähnliche Sicht auf die Dinge, stellt aber noch einmal klar, dass er sich für das nächste Jahr nur zwei Arbeitgeber vorstellen kann. Der 23-Jährige will nämlich nicht nach Liverpool oder sonst wohin, er will nur zum FC Bayern“, so die Süddeutsche. Für die Bayern ist dies natürlich ein Vorteil, macht es den Poker um Werner doch ein ganzes Stück einfacher.


Auch ablösefreier Wechsel 2020 möglich


In Leipzig wehrt man sich weiter mit vereinten Kräften gegen einen Wechsel, doch auch die Folgen eines Verbleibs von Werner sind klar. Für den Nationalspieler ist es natürlich auch denkbar, noch eine weitere Saison in Leipzig zu spielen und erst im nächsten Sommer zu den Bayern zu stoßen. Da läuft sein Vertrag nämlich aus und die Sachsen würden mit leeren Händen ausgehen. 


„Es ist nicht unser Wunschszenario, aber ich kann nicht ausschließen, dass es so kommt“ so Trainer Ralf Rangnick. Um einem ablösefreien Wechsel zuvorzukommen, plant man einen neuen Vertrag mit Werner aufzusetzen, der zudem eine Ausstiegsklausel beinhalten soll. Damit könnte man eine feste Ablösesumme festschreiben und ein Wechsel des Nationalspielers wäre mit weniger Risiko verbunden.


Im Rennen um Timo Werner bleibt es also weiterhin sehr spannend. Der Angreifer, der für die Sachsen in dieser Spielzeit auf 16 Tore und zehn Vorlagen in 29 Liga-Spielen kommt, wäre nicht abgeneigt, weiterhin für die Roten Bullen aufzulaufen. Seinem persönlichen Wunsch möchte er natürlich trotzdem irgendwann nachgehen und so könnte es bei einer Einigung auch schon in diesem Sommer zu den Bayern gehen. Ein ligainterner Rekord-Transfer bahnt sich also womöglich an.