Für den ​1. FC Nürnberg ist das Spiel gegen Gladbach womöglich die letzte Chance, die Klasse zu halten. Allerdings ist bei fünf Zählern Rückstand die Hoffnung eher gering, zumal der VfB Stuttgart beide Spiele verlieren müsste, was wiederum nicht so unwahrscheinlich ist. Dennoch wird Boris Schommers kaum aufgeben wollen. Mit dieser ersten Elf könnte er gegen ​Borussia Mönchengladbach beginnen.


Im Kasten wird wieder Christian Mathenia stehen. Der ehemalige Hamburger hat sich in dieser Saison zum Stammtorwart der Clubberer entwickelt, allerdings ohne dabei sonderlich zu glänzen, wie die Statistik von 59 Gegentoren zeigt.


Davor wird eine Viererkette spielen, die Schommers aber wohl umbauen muss. Denn mit Ewerton fällt eine wichtige Stammkraft in der Zentrale aus. Er dürfte durch Georg Margreitter ersetzt werden. Ansonsten wird auf der linken Seite wieder Tim Leibold zum Zug kommen, auf rechts dürfte Robert Bauer einen weiteren Einsatz bekommen. Margreitters Partner in der Mitte wird erneut Lukas Mühl werden.


Im Mittelfeld dürfte Schommers mit einem kompakten Dreierriegel im Zentrum beginnen. Patrik Erras übernimmt dabei den defensiven Part auf der Sechs. Er wird unterstützt von den beiden eher defensiv ausgerichteten Achtern Eduard Löwen und Kapitän Hanno Behrens. Gemeinsam sollen sie den Spielfluss der Gladbacher im Mittelfeld stören.


Das hieße aber auch, dass Schommers insgesamt auf ein 4-3-3 setzt und somit zwei offensive Außenstürmer und einen zentralen Stoßstürmer aufbietet. Für die Außenposition bietet sich somit auf der linken Bahn Sebastian Kerk an. Auf rechts könnte Matheus Pereira hingegen ausfallen, sein Ersatz wäre Yuya Kubo. In der Mitte wäre Angreifer Mikael Ishak prädestiniert für die Rolle des Stoßstürmers.


Die mögliche Formation im Überblick: