​Zwei Spieltage vor Schluss kämpfen noch viele Teams um das europäische Geschäft. Zwei von ihnen sind der ​SV Werder Bremen und die ​TSG Hoffenheim, die zwar ​Tabellennachbarn sind, doch die Sinsheimer konnten bisher noch vier Zähler mehr einsammeln. Für Bremen ist ein Sieg also Pflicht, will man die Minimal-Chance auf Europa noch bis zum letzten Spieltag wahren.


Werder-Coach Florian Kohfeldt hatte in den letzten ​Bundesliga-Wochen mit seinen Jungs ein Hammer-Programm vor der Brust, doch auch die letzten beide Spieltage haben es weiterhin in sich. Gegen die TSG will man nun wieder dreifach punkten, dabei muss Kohfeldt aber einen sehr wichtigen Spieler ersetzen.


Im Tor steht fraglos Jiri Pavlenka. Der Tscheche ist einer der besten Keeper in dieser Saison und hält alles, was nur irgendwie zu halten ist. Gegen den Negativ-Trend der letzten Wochen war er deswegen weitestgehend machtlos. Vielleicht hält er den SVW gegen die Offensiv-Starken Gastgeber aber vielleicht wieder lange im Rennen.


Das 4-3-1-2-System der Grün-Weißen, bietet im Vergleich zum 2:2-Unentschieden gegen ​Borussia Dortmund ein paar Veränderungen. Auf der linken Außenbahn ist Ludwig Augustinsson weiterhin gesetzt, auf der rechten Seite wird wohl Theodor Gebre Selassie zurückkehren. Sollte der Tscheche kurzfristig doch noch ausfallen, so stände der Österreicher Marco Friedl bereit.


Im Zentrum kehrt dagegen Niklas Moisander zurück. Nach seiner Gelb-Sperre gegen Dortmund, besetzt der erfahrene Finne wieder einen posten im Zentrum, noch ist allerdings nicht klar wer neben ihm startet. Mit Milos Veljkovic und Sebastian Langkamp stehen die beiden Dauer-Rivalen auf dieser Position bereit, vermutlich sichert sich der Serbe aber das Startrecht.


Im Mittelfeld muss Trainer Florian Kohfeldt etwas umdenken. Den Abräumer vor der Abwehr stellt Nuri Sahin, doch ein wichtiger Achter fällt am vorletzten Spieltag aus. Davy Klaassen muss nach seiner fünften Gelben Karte ein Spiel pausieren, für ihn rückt höchstwahrscheinlich Kevin Möhwald ins Team. Maximilian Eggestein ist dann sein Partner auf der Acht.


Die Offensive bietet schon weniger Probleme. Mit Max Kruse ist der Kapitän im zentral-offensiven Mittelfeld gesetzt, als Sturm-Duo könnte Kohfeldt erneut Milot Rashica und Yuya Osako ins Rennen schicken. Doch auch hier könnte Kohfeldt rochieren, indem er zum Beispiel Johannes Eggestein wieder einmal von Beginn an einsetzt. Als Edel-Joker stehen zudem Claudio Pizarro oder Aron Johannsson bereit.


Die mögliche Startelf im Überblick: