​Nach dem vorzeitigem Gewinn der Zweitliga-Meisterschaft darf der 1. FC Köln jetzt schon für die kommende Bundesliga-Saison planen. Wie die jüngsten Gerüchte andeuten, wird der Kader der Rheinländer kräftig umgeräumt. Neben einigen Dauerreservisten steht laut transfermarkt.de auch Mittelfeldmann Dominick Drexler vor dem Absprung. Die Trainerfrage scheint hingegen gelöst.


Die eigentlich ruhige Saison wurde gegen Ende doch turbulenter als erwartet. Trotz Platz Eins in der Tabelle entließ man den umstrittenen Trainer Markus Anfang und machte mit Interimslösung André Pawlak die Meisterschaft klar. Eine Dauerlösung soll der 48-Jährige jedoch nicht sein. Ab nächster Saison soll der bisherige ​Regensburg-Trainer ​Achim Beierlorzer langfristig den Effzeh übernehmen. 


Der Jahn spielt unter Beierlorzer eine äußert stabile Saison und macht es sich im gesicherten Mittelfeld bequem. Der kicker bestätigte am heutigen Donnerstag den Trainerplan der Kölner. Da Beierlorzer in Regensburg noch einen Vertrag bis 2022 hat, müsste Köln eine Ablöse für den Wunschtrainer zahlen. Brisant: Kommenden Spieltag stehen sich Köln und Regensburg auf dem Platz gegenüber.

Dominick Drexler

Bringt er die nötigen Einnahmen? Dominick Drexler steht vor dem Absprung



Der Effzeh braucht also Geld, auch um potenzielle Neuzugänge finanzieren zu können. Eine Möglichkeit, die Kasse zu füllen, ist der Verkauf von Dominick Drexler. Der 28-Jährige spielt in Köln eine bockstarke Saison und kommt in 32 Spielen auf neun Tore und 17 Assists. Interessenten für Drexler gibt es genug. Wie transfermarkt.de berichtet, sollen bereits der VfL Wolfsburg und Eintracht Frankfurt beim Spieler angeklopft haben. Auch aus der Premier League, namentlich Newcastle United, soll es Interesse geben. Drexler sei jedoch einem Verbleib am Rhein nicht abgeneigt. Bei einem entsprechenden Angebot wäre ein Wechsel jedoch nicht unwahrscheinlich. Das Gerücht bleibt heiß.


Laut der Bild finden sich beim 1. FC Köln noch vier weitere Spieler auf der Verkaufsliste wieder. So steht ein Karriereende bei Mittelfeldspieler Matthias Lehmann im Raum. Der mittlerweile schon 35-Jährige soll eine Karriere als Spielerberater anstreben. Auch Abwehrhüne Frederik Sörensen, der in der laufenden Saison gerade einmal auf vier Einwechslungen in der Liga kommt, soll gehen. Die Verteidiger-Kollegen Matthias Bader und Jannes Horn besitzen ebenso wenig Perspektive in Köln und stehen vor einem Wechsel.


Lediglich verliehen werden sollen Niklas Hauptmann und Salih Özcan. Mit 22 beziehungsweise 21 Jahren besitzen beide Spieler noch viel Potenzial, welches sie durch ein Leihengagement abrufen sollen. Bei Köln besitzen die beiden Talente kaum Aussicht auf Spielzeit, dennoch planen die Funktionäre die Zukunft mit ihnen. Wohin es beide zieht, steht noch nicht fest.

Niklas Hauptmann

Braucht Einsatzzeiten: Mittelfeldtalent Niklas Hauptmann



In Köln lässt sich somit viel Bewegung beobachten. Interessant sind die Transferaktivitäten bei den Kölner allemal, auch weil man noch einige Einkäufe erwarten dürfte. Der Effzeh muss seinen Kader gut aufstellen, um in der kommenden Bundesliga-Saison keinen erneuten Abstieg in Liga Zwei hinnehmen zu müssen.