Der Wechsel von Kerem Demirbay von der ​TSG Hoffenheim zu ​Bayer Leverkusen ist bereits sicher, auch wenn er noch nicht offiziell verkündet wurde. Um den zweimaligen Nationalspieler Deutschlands zu ersetzen, sind die Kraichgauer wohl in der Zweiten Liga bei Jahn Regensburg fündig geworden. So soll Sargis Adamyan in den Fokus gerückt sein.


Kerem Demirbay wird Hoffenheim im Sommer verlassen. Das erklärte der 25-Jährige nach dem Spiel in Gladbach am verganenen Wochenende. Dabei macht die Werkself wohl von der Ausstiegsklausel in Demirbays Vertrag gebrauch, die Höhe soll 28 Millionen Euro betragen. Es wäre ein gutes Geschäft für die Sinsheimer, wurde Demirbay doch gerade mal für 1,7 Millionen Euro vom ​Hamburger SV vor drei Jahren gekauft.


Während Bayer damit wohl einen möglichen Wechsel von Julian Brandt kompensieren will, ist die TSG auf der Suche nach einem Nachfolger für den scheidenden Mittelfeldspieler. Dabei ist man wohl in der Zweiten Liga fündig geworden. Wie Sport1 und auch deren Chefreporter Florian Plettenberg berichten, soll Sargis Adamyan von Jahn Regensburg das Interesse der Hoffenheimer auf sich gezogen haben. Mit gutem Grund, denn der 25-Jährige weist in dieser Saison starke Werte auf.


So hat der 14-malige Nationalspieler Armeniens in dieser Saison in 31 Spielen im Unterhaus 13 Tore selbst erzielen und elf weitere Treffer vorbereiten können. Zudem ist er mit einem Marktwert von 1,5 Millionen Euro laut transfermarkt.de ein absolutes Schnäppchen. Doch nicht nur die Werte, auch die Entwicklung des 25-Jährigen ist beeindruckend. So spielte er 2017 noch in der Regionalliga Bayern bei TSG Steinbach Haiger.


Allerdings soll die Entwicklung nicht nur der TSG aufgefallen sein, sondern auch anderen Bundesligisten, welche aber namentlich nicht bekannt sind. Wegen seiner Herkunft sind zudem wohl auch russische Vereine scharf auf den Angreifer, wie es bei transfermarkt.de in einem Artikel weiter heißt. Adamyan selbst kann aber entspannt bleiben, zumal er selbst Anfang des Jahres noch erklärte, keine Wechselabsichten zu hegen. Das allerdings kann sich schnell ändern, wenn die Bundesliga anklopft und mit ein wenig Glück sogar ein Klub, der im internationalen Geschäft vertreten ist.