Der Klassenerhalt ist geschafft! Der ​FC Schalke 04 spielt auch in der kommenden Saison in der Bundesliga. Was sich im ersten Moment unwirklich anhört, war in dieser Saison knallharte Realität für Königsblau. Aus der Horrorsaison werden nun Konsequenzen gezogen. Die Hälfte des Kaders soll ausgetauscht werden.


Der FC Schalke darf sich bedanken. Bei ​Hannover 96, beim ​1. FC Nürnberg und beim ​VfB Stuttgart. Bedanken dafür, dass alle drei eine noch schlechtere Saison als die Knappen spielen. In der Saison 2010/11 beispielsweise musste ​Borussia Mönchengladbach 36 Zähler sammeln, um den Relegationsplatz zu erreichen. In dieser Saison aber ist der FC Schalke mit 31 Punkten nach 32 Spieltagen schon sicher durch. Das wäre vor acht Jahren zum jetzigen Zeitpunkt deutlich enger geworden.


Nach dem Erreichen des Klassenerhalts aber soll nun eine Zäsur folgen. Wie die Bild schreibt, hat sich der Schalke-Boss zu Wort gemeldet und im Vereins-TV erklärt: „Es geht auch darum, die Mannschaft auszudünnen! Wir werden den Kader reduzieren.“ So weiß das Boulevard-Blatt, dass 14 von 29 Akteuren den Verein verlassen sollen. 


Die klubeigenen Talente wie Ahmed Kutucu, Alexander Nübel oder Weston McKennie und verdiente Malocher wie Daniel Caligiuri dürfen bleiben. Dagegen sollen Spieler wie Sebastian Rudy, Breel Embolo oder auch die erst kürzlich gekauften Omar Mascarell und Salif Sane wieder gehen.


Störenfriede wie Nabil Bentaleb, Hamza Mendyl und Amine Harit werden laut des Boulevardblatts definitiv gehen.


Verantwortlich dafür wird der neue Sportvorstand Jochen Schneider sein. Er soll bzw. darf und muss die Verkäufe abwickeln und neue Spieler für den Verein an Land ziehen. Fraglich ist allerdings, ob dies alles während einer Transferphase funktionieren wird, oder wie lange der 48-Jährige für den Prozess braucht. Auch wäre es wichtig, einen neuen Trainer frühzeitig zu haben, denn auch von ihm wird abhängen, wer bei S04 in der kommenden Saison gebraucht wird. Der Sommer wird auf Schalke in jedem Fall richtig heiß.