Der SC Freiburg ist eine waschechte Talenteschmiede. In den vergangenen Jahren erzielten die Schwarzwälder durch Spielerverkäufe wichtige Einnahmen, in diesem Sommer könnte der nächste teure Transfer hinzukommen: Wie ​Bild berichtet, seien sowohl Champions-League-Halbfinalist Tottenham Hotspur als auch der FC Valencia an Abwehrspieler Robin Koch interessiert.


Der 22-Jährige wechselte erst vor zwei Jahren für vier Millionen Euro vom 1. FC Kaiserslautern nach Freiburg, erspielte sich unter Christian Streich allerdings früh einen Stammplatz und erwies sich aufgrund seiner Variabilität als flexibler Spieler. Der 1,92 Meter groß gewachsene Innenverteidiger kann auch im defensiven Mittelfeld spielen, absolvierte 31 seiner 51 Pflichtspiele im Trikot des Sport-Clubs auf der Sechs und half nach seinem überstandenen Innenbandriss im Knie zuletzt wieder in der Innenverteidigung aus.


Laut ​transfermarkt.de habe der FC Sevilla im vergangenen Jahr bereits Interesse bekundet, Koch habe sich jedoch für einen Verbleib in Freiburg entschieden, um seine sportliche Entwicklung weiter voranzutreiben. Nun soll es mit Tottenham und Valencia zwei neue Interessenten geben.

Robin Koch,Janni Serra

    Robin Koch (r.) könnte schon bald der nächste Spieler sein, der dem SC Freiburg eine hohe Millionensumme beschert.


Demnach soll er bei den Spurs in die Fußstapfen von Toby Alderweireld treten. Der 30-jährige Belgier steht noch bis 2020 unter Vertrag, soll den Verein im Sommer verlassen und könne dabei angeblich von einer Ausstiegsklausel in Höhe von 28 Millionen Euro Gebrauch machen. Manchester United und Juventus Turin gelten als mögliche Abnehmer.


Auch in Valencia würde er durchaus berechtigte Chancen auf regelmäßige Spielpraxis besitzen. Ezequiel Garay und Facundo Roncaglia sind bereits 32 Jahre alt, weshalb Koch gemeinsam mit dem Franzosen Mouctar Diakhaby mittelfristig das neue Innenverteidiger-Duo unter Trainer Marcelino bilden könnte.

Gut möglich, dass er trotz Vertrag bis 2021 zum neuen Rekordtransfer der Freiburger aufsteigt. Vor zwei Jahren wechselte Maximilian Philipp für stolze 20 Millionen Euro zu Borussia Dortmund, im vergangenen Sommer wagte Innenverteidiger Caglar Söyüncü für rund 21,1 Millionen Euro den Schritt zu Leicester City. Sollte eine ähnliche Summe geboten werden, können sich die Freiburger eine Absage kaum leisten.