Für das Geschwister-Trio Eden, Thorgan und Kylian Hazard steht ein anstrengender Sommer bevor. Der Wechsel des jüngsten Offensivspielers ist bereits unter Dach und Fach, bei Eden Hazard könnte sich der Transfer vom FC Chelsea zu ​Real Madrid noch eine Weile ziehen. Daher soll der 28-Jährige laut AS sogar über eine offizielle Transferanfrage nachdenken.


Kylian wechselt nach einer Leihe vom FC Chelsea fest zu Cercle Brügge, ​Thorgan hat sich bereits mit Borussia Dortmund geeinigt und wird nun abwarten müssen, ob sich die Verantwortlichen von Borussia Mönchengladbach mit dem BVB auf eine Ablösesumme einigen können oder einen Verbleib bis zum Vertragsende im kommenden Sommer bei einem Scheitern der Verhandlungen bevorzugen. 


Eden Hazard war der erste der drei Brüder, die nach und nach an die Stamford Bridge wechselten. Als einziger konnte er sich beim FC Chelsea durchsetzen, nun will er den Verein aber nach sechs Jahren verlassen und liebäugelt bereits seit vergangenem Sommer mit einem Wechsel zu Real Madrid, das damals nicht auf die horrenden Ablöseforderungen der Blues eingehen wollte. In diesem Jahr aber soll er als Verstärkung für den Angriff kommen, doch noch immer lautet die Frage, wie viele Millionen Euro die Madrilenen nach London überweisen werden.

Eden Hazard

  Aus seinem Wechselwunsch zu Real Madrid macht Eden Hazard kein Geheimnis - allerdings ist Stand jetzt Geduld gefragt



Wie Sport Bild und Sky Sport im April berichteten, sei Real mit einer ersten Offerte über 82 Millionen Euro gescheitert. ​Chelsea verlange 115 Millionen Euro, was in Madrid aufgrund des Alters und der Vertragslaufzeit des Spielers auf Unverständnis stößt. Zum damaligen Zeitpunkt hieß es, beide Vereine würden sich auf eine Summe zwischen 105 bis 110 Millionen einigen, doch davon ist noch immer keine Spur.


Erzwingt Hazard seinen Transfer?


Wie die AS nun meldet, sei Real weiterhin darum bemüht, den Preis für den Flügelspieler zu drücken. Eine Ausstiegsklausel gibt es nicht, weshalb beide Parteien auf harte Verhandlungen eingestellt sind - doch möglicherweise wird sich Hazard persönlich in absehbarer Zeit einschalten: Demnach erwäge er, eine offizielle Transferanfrage einzureichen, sollte eine Einigung weiterhin auf sich warten lassen.


Ähnlich ging auch Diego Costa vor, der vor zwei Jahren vom FC Chelsea zu Atlético Madrid zurückkehrte. Damals erklärte dessen Anwalt Ricardo Caroso, dass man einen Transfer auf rechtlichem Wege erzwingen und eine formale Transferanfrage stellen werde, um den Klub verlassen zu können.


Forcieren wolle Hazard diesen Schritt allerdings nicht. Aufgrund seiner erfolgreichen Zeit an der Stamford Bridge wolle er Chelsea im Guten verlassen, allerdings will er nach dem gescheiterten Wechsel vor einem Jahr endlich zu Real Madrid wechseln, wie es scheint.