Seit Anfang des Jahres ist Vincenzo Grifo von der ​TSG Hoffenheim zu Ligakonkurrent SC Freiburg ausgeliehen. In wenigen Wochen steht die Rückkehr des Deutsch-Italieners zu den Kraichgauern an; ginge es aber nach ihm, könnte er auch bei seinem ehemaligen Klub an der Dreisam bleiben.


Mit viel Arbeit und emsigem Einsatz hat der ​SC Freiburg auch in dieser Saison wieder den Klassenerhalt vor Vereinen mit deutlich mehr Möglichkeiten geschafft und wird daher auch in der kommenden Saison gegen Borussia Dortmund und Bayern München spielen dürfen und muss nicht nach Sandhausen und Heidenheim reisen. Einen großen Anteil am Klassenerhalt in der Rückrunde hat auch Vincenzo Grifo, der von der TSG Hoffenheim an die Breisgauer ausgeliehen wurde.


Im Radio bei baden.fm wurde der 26-Jährige nun auf seine nähere Zukunft angesprochen und wie es mit ihm möglicherweise bei der TSG oder sogar dem Sport-Club weitergeht. Darauf sagte er: „Wir haben jetzt noch zwei Spiele. Wir haben eine klare Vereinbarung, dass wir erst mal schauen, wie die Saison verläuft. Und klar, wir haben unser Ziel geschafft. Unser Klassenerhalt, das war das große Ziel. Aber jetzt schauen wir, dass wir noch so viele Punkte wie möglich holen (…) Das ist das Ziel und nach der Saison sehen wir mal weiter. Und dann kommt erst der Urlaub und dann atmet man durch. Und dann, ja, schauen wir mal, wo es hingeht.“

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In Hoffenheim nur Ersatz, in Freiburg ein Garant für den Klassenerhalt: Vincenzo Grifo



Das klingt alles andere als nach einer Rückkehr zur TSG nach Sinsheim. Vor allem, weil er in Freiburg unumstrittener Stammspieler ist und von 15 möglichen Partien 14 Spiele über die volle Distanz bestritten hat. Bei der TSG in der Hinrunde waren es dagegen nur sieben Spiele, nur eines davon ging über 90 Minuten. Im Breisgau aber hat er wieder zu alter Stärke gefunden. Mit fünf Toren und vier Assists in 14 Partien hat er einen großen Anteil am nie gefährdeten Klassenerhalt der Südbadener. Ob er auch in der kommenden Saison an der Dreisam spielen wird, bleibt daher abzuwarten. Sein Vertrag in Hoffenheim aber läuft noch bis 2022. Ein Wechsel könnte also nicht so günstig für den SC werden.