Noch bis 2020 ist Charles Aránguiz an Bayer Leverkusen gebunden, doch früher oder später will der Mittelfeldspieler wieder in seine südamerikanische Heimat zurückkehren. Wie unter anderem die chilenische Ausgabe der ​AS berichtet, plant Ex-Klub Internacional Porto Alegre bereits in diesem Sommer eine Rückhol-Aktion, für die der Klub nun externe Unterstützung erhalten soll.


​Im Sommer 2015 verpflichtete die Werkself den Chilenen, der sich im zentralen Mittelfeld als harter Arbeiter und unangenehmer Gegenspieler in Zweikämpfen erwies, für 13 Millionen Euro von Porto Alegre. Der mittlerweile 30-Jährige, der am 31. Spieltag gegen den FC Augsburg sein 100. Pflichtspiel unter'm Bayer-Kreuz absolvierte, fühlt sich laut kicker beim aktuellen Tabellensechsten der Bundesliga zwar "sehr wohl", strebt aber in naher Zukunft die Rückkehr in seine Heimat an. Er habe "den Traum, irgendwann wieder in meinem Heimatland Chile spielen zu können. Meine Kinder sollen mich irgendwann mal auf den chilenischen Fußballplätzen Fußball spielen sehen."


Bis dahin wird er möglicherweise eine weitere Zwischenstation einplanen: Das Interesse von Ex-Klub Porto Alegre ist längst bekannt, laut Manager Roberto Melo verlangen die Leverkusener eine ​Ablösesumme in Höhe von acht Millionen Euro. Das Problem: Ohne finanzielle Unterstützung kann der brasilianische Erstligist den Transfer nicht stemmen.

Wie die AS berichtet, habe sich das lateinamerikanische IT-Unternehmen Sonda nun allerdings dazu bereit erklärt, die Ablösesumme für Aránguiz zur Verfügung zu stellen. Daher hege der Verein nun neue Hoffnungen auf eine Rückkehr. 


Sollte dies tatsächlich der Fall sein, könnte unter Umständen noch einmal neue Bewegung in einen möglichen Transfer kommen. Andererseits bekräftigte Sportdirektor Simon Rolfes kürzlich gegenüber dem kicker, dass ein Verkauf in diesem Sommer keine Option sei: "Charly hat noch einen Vertrag bis 2020 und wir wollen ihn behalten. Deswegen gibt es für ihn von uns auch kein Preisschild."