Vor knapp einem Jahr wechselte Niklas Hauptmann von ​Dynamo Dresden zum ​ 1. FC Köln. Mit reichlich Ambitionen am Rhein angekommen, kam er auf wesentlich weniger Einsatzzeiten als erwartet, weswegen sich nun eine Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte anbahnt.


Mit reichlich Vorschusslorbeeren wechselte Dynamos Eigengewächs Hauptmann für 3,4 Millionen Euro nach Köln, doch er konnte seinen Erwartungen nicht gerecht werden. Lediglich elf Einsätze (vier davon von Beginn an)  stehen zu Buche, zu wenig für den ehemals aufstrebenden Jungprofi. Auch eine Meniskusoperation ließ den 22-Jährigen für insgesamt acht Spieltage ausfallen, was seinen Status unter Ex-Trainer Markus Anfang nicht verbesserte.

Markus Anfang

War nicht überzeugt von Hauptmanns Fähigkeiten: Ex-Effzeh-Trainer Markus Anfang



Doch nun steht, laut dem Express, eine gute Lösung für mehrere Parteien an. Die Kölner streben dem Vernehmen nach ein Leihgeschäft an seinen Ex-Klub aus Dresden an, denn die Domstädter sehen immer noch viel Potenzial in dem Spieler. Daher soll er in gewohntem Umfeld zu alter Stärke finden und anschließend wieder zu den Kölnern zurückkehren. Für Dynamo nur von Vorteil, denn sie haben vorübergehend einen talentierten Spieler in ihren Reihen und Hauptmann bekommt die von ihm gewünschten Einsatzzeiten. Eigentlich für alle Beteiligten die optimale Lösung.


Doch nachdem Markus Anfang vor ein paar Tagen von den Kölnern beurlaubt wurde, hat sich nun die Meinung Hauptmanns geändert. Dem Geissblog.Köln zufolge möchte der Spieler auf den neuen Übungsleiter warten und sehen, ob er unter ihm mehr Spielpraxis und Vertrauen geschenkt bekommt. Denn ein Wechsel zurück zu Dresden wäre ein (kurzfristiger) Rückschritt in der Karriere des Mittelfeldspielers, dem eigentliche der baldige Stammplatz in der Bundesliga vorhergesagt wurde.