​Die Verantwortlichen des ​FC Bayern München basteln mit Hochdruck am Kader für die kommende Saison. Medienberichten zufolge wird dabei auch über die Zukunft von ​Thomas Müller diskutiert. Der Weltmeister steht angeblich bei drei ausländischen Klubs auf dem Zettel. 


Laut kicker-Informationen zeigen zwei Vereine aus Italien Interesse am Angreifer. Demnach beschäftigen sich der AC Mailand sowie Inter Mailand mit dem bayerischen Eigengewächs. Auf der Insel ist Müller ebenfalls begehrt. Ein nicht namentlich genannter Klub aus England streckt angeblich auch seine Fühler nach dem 29-Jährigen aus. Die Verantwortlichen des deutschen Rekordmeisters tun allerdings gut daran, keinen Gedanken an einen Müller-Verkauf zu verschwenden. 

Thomas Mueller

Seit Sommer 2009 Teil des Profikaders: Thomas Müller



Mit ​Arjen Robben und ​Franck Ribéry verlieren die Bayern im Sommer bereits zwei Galionsfiguren des Vereins. Müller ist eines der wichtigsten Gesichter des FC Bayern und bei den Fans äußerst beliebt. Als Vize-Kapitän nimmt der Weltmeister auch innerhalb der Mannschaft eine tragende Rolle ein. Seit der DFB-Ausbootung zeigt die Formkurve des 29-Jährigen zudem klar nach oben, was auch Cheftrainer Niko Kovac zuletzt noch einmal hervorhob. 


In den letzten zehn Pflichtspielen war der Angreifer (Vertrag bis 2021) an zehn Treffern (vier Tore/sechs Vorlagen) direkt beteiligt. Da bei Real-Leihgabe ​James Rodriguez vieles auf einen Abschied hindeutet, wird der deutsche Rekordmeister im Sommer wohl kaum einen weiteren offensiven Mittelfeldspieler abgeben. Auf Spielerverkäufe sind die Bayern trotz der hohen Transferausgaben für Benjamin Pavard und Lucas Hernandez ohnehin nicht angewiesen.


Was wird aus Hummels?


"Wäre es so weitergegangen wie am Ende der Hinrunde, hätte ich mir natürlich Gedanken machen müssen. Aber jetzt funktioniert es wieder besser", erklärte Mats Hummels gegenüber dem kicker. Der Innenverteidiger will die kommenden Wochen abwarten und dann eine Entscheidung treffen, wie es für ihn weitergeht. "Wenn der Verein sagt, er baut voll und ganz auf mich, ist alles in Ordnung", führte der Weltmeister weiter aus.​