Am heutigen Maifeiertag findet das zweite Halbfinalhinspiel in der Königsklasse zwischen dem ​FC Barcelona und dem ​FC Liverpool statt. Während die Reds noch mitten im Kampf um die Meisterschaft stecken, können die Katalanen ihre Meisterfeier bereits völlig entspannt planen. So könnte Barca-Coach Ernesto Valverde seine Mannschaft nach dem Gewinn von La Liga antreten lassen.


Im Tor steht erneut die „spanische“ Kathedrale Marc-Andre ter Stegen. Der Nationalkeeper hat sich seinen Platz bei einem der besten Klubs der Welt inzwischen verdient und wird mit Lobeshymnen in Spanien überhäuft. Ein Umstand, den man vielleicht mal einem gewissen Joachim Löw mitteilen sollte.


Davor dürfte Valverde auf die bewährte Viererkette setzen. In der Zentrale ist Kapitän Gerard Pique sowie der französische Abwehrspieler Clement Lenglet gesetzt. Auf den Außenbahnen aber könnte sich etwas tun. Während Jordi Alba wohl ebenfalls auf der linken Abwehrseite spielen wird, könnte Valverde auf der rechten Abwehrseite auf Sergi Roberto setzen. Der Portugiese Nelson Semedo wäre die Alternative.


Auch die Position des Sechsers ist etwas umstritten. Setzt Valverde mehr auf Kampfkraft, dürfte sich Arturo Vidal erneut beweisen, der auch in Barcelona mit 31 Jahren noch mal alle Kritiker straft und inzwischen auf 47 Pflichtspieleinsätze kommt. Für mehr Spielkultur hingegen wäre Sergio Busquets die Alternative, zu dem auch die Tendenz eher geht. Davor auf den beiden Achterpositionen aber dürfte sich keine Änderung ergeben. Ivan Rakitic und der junge Brasilianer Arthur dürften erneut zu ihren Einsätzen kommen.


Im Sturm dürfte Valverde im Heimspiel gegen das Team von Jürgen Klopp die volle Kapelle aufbieten wollen. So würde Leo Messi wieder in die Startelf im Gegensatz zum letzten Spiel gegen Levante zurückkehren. Letztlich erzielte der Argentinier nach einer Einwechslung auch den Siegtreffer gegen den Tabellenfünfzehnten. Zudem dürfte Luis Suarez in vorderster Front auflaufen. Ebenfalls einen Startelfeinsatz könnte Philippe Coutinho bekommen, der damit erstmals auf seine ehemaligen Teamkollegen trifft. Für Ousmane Dembele bedeutet dies, erst mal auf der Bank platz nehmen zu dürfen.