Der lang erwartete Wechsel von Niclas Füllkrug weg von ​Hannover 96 hin zu einem anderen Bundesligisten ist endlich erfolgt. Nachdem der Angreifer bereits letzte Saison schon beinahe bei ​Borussia Mönchengladbach gelandet wäre, holte ihn nun ​Werder Bremen zurück. Am Verkauf verdient auch der ​1. FC Nürnberg noch mit.


Die Odyssee von Niclas Füllkrug mutet schon etwas abenteuerlich an. Seit einer gefühlten Ewigkeit wird der Angreifer mit Wechselabsichten in Verbindung gebracht. Lange schien es, als gehe er an den Niederrhein zu Borussia Mönchengladbach, dort aber konnte man sich nicht auf eine Ablösesumme einigen. 18 Millionen Euro bot die Borussia damals, den Niedersachsen aber war dies zu wenig.


Nun aber steht für Füllkrug eine Rückkehr nach Bremen an. Dem Klub, wo er einst von 2006 bis 2013 bereits die Stiefel schnürte. Und wenn man den Berichten glauben darf, so soll Werder gerade mal ein Drittel dessen bezahlt haben, was Gladbach im vergangenen Sommer geboten hatte – sechs Millionen Euro. Für Werder ein äußerst lohnendes Geschäft, auch wenn man bei der Verletzungshistorie von Füllkrug bei drei Knorpelschäden im Knie immer vorsichtig sein muss.


Doch auch für den 1. FC Nürnberg lohnt sich der Deal, denn auch bei den Franken spielte der Angreifer von 2014 bis 2016, ehe es ihn in die niedersächsische Landeshauptstadt zog. Und beim „Glubb“ hat man sich damals eine Klausel zusichern lassen, dass man bei einem Weiterverkauf des 26-Jährigen zehn Prozent des Verkaufspreises erhält. Das wären in diesem Fall 600.000 Euro für den Stürmer.


Ein wenig ärgern dürfen sie sich am Valznerweiher aber dennoch, denn wäre Füllkrug im vergangenen Sommer für 18 Millionen über den Ladentisch gegangen, wäre auch für den klammen FCN die Marge deutlich höher gewesen. Aber so sind es immerhin noch etwas mehr als eine halbe Million. Bei einem Abstieg dürfte auch dieses Geld helfen und gut angelegt werden.

​​