​Mit 2:4 verlor der BVB am Samstagnachmittag das Revierderby gegen den FC Schalke und verabschiedete sich damit wohl aus dem Titelrennen. Dortmund-Trainer Lucien Favre war nach Abpfiff außer sich vor Wut.


Was war passiert? Der Schweizer, der sonst als sehr ruhiger Zeitgenosse bekannt ist, echauffierte sich über den Elfmeterpfiff gegen sein Team, der in der Konsequenz das 1:1 bedeutete. Julian Weigl war aus sehr kurzer Distanz angeschossen worden, Schiedsrichter Felix Zwayer ließ die Szene zunächst weiterlaufen. 


Durch einen Hinweis des Videoschiedsrichters sah sich Zwayer die Aktion allerdings nachträglich auf dem Monitor an und gab anschließend einen Handelfmeter, den Daniel Caligiuri zum 1:1 verwandelte - so etwas wie der Knackpunkt der Partie.


"Das ist so lächerlich!"


Favre regte sich nach Spielende über diese sehr zweifelhafte Entscheidung furchtbar auf und wetterte im Interview bei Sky (via Bild): "Das habe ich noch nie erlebt. Es ist sehr, sehr schwer zu verdauen. Vor allem die Art und Weise. Ich will schon noch einmal über diese Handregel sprechen. Das ist so lächerlich! Das ist der größte Skandal seit Jahren!"

Einmal in Rage, legte der 61-Jährige noch einmal nach: "Heutzutage ist der Fußball peu à peu so lächerlich. Die das erfunden haben, können nicht in einen Spiegel schauen. Sie haben keine Ahnung von Fußball! Sie wollen, dass die Spieler ihre Arme abschneiden? Es wäre schwer ohne Arme. Du hast kein Gleichgewicht. Du brauchst deine Arme. Das ist der größte Skandal im Fußball! Eine große Schande. Niemand weiß, wer diese Regel erfunden hat."


Dass Favre Schiri Zwayer im weiteren Verlauf des Interviews "keine gute Leistung" attestierte, versteht sich schon fast von selbst...