​Hannover 96 muss um seine Bundesligalizenz bangen, die benötigt wird, um sowohl in der ersten, als auch in zweiten Bundesliga spielen zu dürfen. Für diese Lizenz müssen die Niedersachsen Transfererlöse nachweisen und daher Spieler verkaufen. Somit könnte Bremens Verpflichtung von Niclas Füllkrug klappen.


"Die Deutsche Fußball-Liga hat Hannover 96 heute die Spielberechtigung für die Saison 2019/20 in der 1. und 2. Liga erteilt. Abhängig von der Ligazugehörigkeit sind noch wirtschaftliche Bedingungen zu erfüllen, die sich aber vollständig im Rahmen des von uns Erwarteten bewegen", zitiert die Bild den 96-Geschäftsführer Björn Bremer. Die Hannoveraner belegen vier Spieltage vor Saisonende den letzten Tabellenplatz in der Fußball-Bundesliga und haben sechs Punkte Rückstand auf den Relegationsrang, weshalb ein Ligaverbleib eher unwahrscheinlich scheint. 


Für die kommende Zweitligasaison steht ein Minus in Höhe von 17 Millionen Euro zu Buche. Um zu zeigen, wie man dem entgegenwirken kann, muss Geld durch Transfers oder Investoren aufgebracht werden. Doch Martin Kind glaubt daran, diesen Betrag durch Spielerverkäufe deutlich senken zu können.


Profitiert Werder beim Füllkrug-Transfer?


Es stellt sich nun die Frage, welche Spieler Hannover verlassen könnten. Dass ​Werder Bremen an Niclas Füllkrug interessiert ist, ist ein offenes Geheimnis. Die Nordlichter boten bisher 6,5 Millionen Euro für den Mittelstürmer, doch die 96er wollten mindestens acht Millionen Euro für den 26-Jährigen. Doch nun, wo der Verein gezwungen ist Spieler abzugeben, müssen die Hannoveraner das Angebot noch einmal prüfen, ganz zum Unmut der Fans. 

Aber nur der alleinige Verkauf von Füllkrug wird nicht reichen, um die Lizenz zu erhalten. Daher könnten auch Walace, der letztes Jahr vom ​HSV zu den Niedersachsen wechselte, und das hannoversche Eingewächs Waldemar Anton verkauft werden. Auch Ihlas Bebou soll vor einem Abschied von den 96ern stehen.