​Der ​FC Chelsea musste am Montagabend im Kampf um die Champions-League-Startplätze den nächsten Rückschlag verkraften. Vor heimischem Publikum kamen die Blues gegen den FC Burnley nicht über ein 2:2-Unentschieden hinaus. Für eine weitere Hiobsbotschaft sorgte Eigengewächs Callum Hudson-Odoi. Der vom ​FC Bayern München umworbene Offensivspieler zog sich eine schwere Verletzung zu. 


Der 18-Jährige fand sich am Montagabend erneut in der Startelf wieder. Nach knapp 40 Spielminuten hatte Hudson-Odoi allerdings vorzeitig Feierabend. Bei einem langen Ausfallschritt nach hinten verletzte sich der Youngster schwer und wurde anschließend beim Stand von 2:2 ausgewechselt. 


Nach der Partie ließ der gebürtige Londoner in den sozialen Netzwerken verlauten, dass er eine Achillessehnenruptur im rechten Fuß erlitten hat. "Ich muss hart arbeiten und werde versuchen, in der nächsten Saison stärker zurückzukommen", schrieb der englische Nationalspieler bei Twitter

​​Hudson-Odoi wird mehrere Monate ausfallen und sein Comeback wohl erst 2020 feiern. Die schwere Verletzung dürfte auch Auswirkungen auf das Interesse des FC Bayern haben. Der deutsche Rekordmeister wollte den Angreifer bereits im Winter nach München lotsen, handelte sich jedoch eine Absage ein. Mit Blick auf den bis Sommer 2020 laufenden Vertrag von Hudson-Odoi könnten die Bayern ihre Strategie ändern und stattdessen einen ablösefreien Wechsel im nächsten Jahr forcieren.


Die Londoner haben in den letzten Wochen ohnehin mehrmals betont, dass sie den 18-jährigen Offensivspieler im Sommer nicht abgeben wollen. Denkbar ist allerdings auch, dass der Tabellenführer der ​Bundesliga Abstand von einer Verpflichtung nimmt und sich ​anderweitig umschaut. In der laufenden Saison bestritt Hudson-Odoi 24 Pflichtspiele für die Profis und war dabei an zehn Treffern (fünf Tore/fünf Vorlagen) direkt beteiligt. Der Marktwert des Youngsters wird derzeit auf 25 Millionen Euro geschätzt.