Vor dem anstehenden Pokalhalbfinale zwischen dem ​FC Bayern München und dem ​SV Werder Bremen kehren wichtige Leistungsträger beim Rekordmeister rechtzeitig zurück. Wie Bayern-Coach Niko Kovac auf der Pressekonferenz vor dem Duell erklärte, kehren James Rodriguez und Mats Hummels rechtzeitig zurück. David Alaba hingegen konnte nur individuell trainieren, beim Österreicher heißt es abwarten.


Es ist eine letzte schwere Hürde, die der FC Bayern am Mittwoch bei Werder Bremen nehmen muss, dann winkt in Berlin das Pokalfinale. Da trifft es sich gut, dass rechtzeitig zum Schlüsselduell wichtige Spieler in den Reihen des Rekordmeisters zurückkehren. Nachdem bereits das Ligaspiel gegen die Grün-Weißen am Wochenende mit 1:0 gewonnen wurde, treffen beide Mannschaften in Bremen am Mittwochabend erneut aufeinander.


Mit von der Partie sind dann wieder laut Niko Kovac auch Abwehrspieler Mats Hummels und Mittelfeldmann James Rodriguez, die beide am heutigen Ostermontag das Training mit der Mannschaft absolvieren konnten. Damit ist klar, dass die Oberschenkelzerrung von Hummels, die er sich gegen Fortuna Düsseldorf zugezogen hatte, vollständig auskuriert ist. Zumal die Bayern im Halbfinale bereits auf Niklas Süle aufgrund seiner roten Karte gegen Heidenheim verzichten müssen. Auch James, der in der vergangenen Woche das Training aussetzte, scheint wieder im Vollbesitz seiner Kräfte und damit einsatzfähig zu sein.

Positive Anzeichen gibt es auch bei David Alaba, wobei hier noch ein wenig Geduld gefragt ist. Der Außenverteidiger trainierte nur individuell, soll aber laut Kovac ebenfalls einsatzfähig sein gegen Bremen. Somit fehlen weiterhin nur Manuel Neuer, der wegen eines Muskelfaserrisses pausieren muss, und Arjen Robben, bei dem es aber langsam aufwärts geht, wie der Trainer verrät.


Eine Nachricht, die wiederum die Bayern-Anhänger beruhigen dürfte, ist ein möglicher Ausfall von Max Kruse. Der Stürmer bekam einen Tritt von Joshua Kimmich am Samstag ab, die Folge war eine Oberschenkelprellung. Daher ist ein Einsatz des Angreifers keinesfalls gesichert, wie auch Bremens Coach Florian Kohfeldt erklärte.