Immer mehr Spieler von ​Bayer Leverkusen kokettieren mit einem Wechsel am Saisonende. Nachdem ​Julian Brandt zuletzt mit einem Wechsel zu Juventus in Verbindung gebracht wurde, Lucas Alario weg möchte und auch Kai Havertz immer wieder Gegenstand von Gerüchten wird, gibt es mit Charles Aranguiz den nächsten Akteur, der im Sommer den Klub verlassen könnte.


Mit dem 2:0-Heimsieg über den 1. FC Nürnberg konnte Bayer Leverkusen den Traum vom internationalen Geschäft in der kommenden Saison am Leben halten. Aber auch die Konkurrenz punktete fleißig weiter, so dass die Werkself nach wie vor auf Rang sieben steht und der Einzug in die Europa League damit keinesfalls gesichert ist. Zudem scheint die Mannschaft am Saisonende auseinander zu brechen.


Nachdem sich um Julian Brandt und Kai Havertz hartnäckige Wechselgerüchte zum Ende der Saison halten, gibt es mit Charles Aranguiz den nächsten wichtigen Stammspieler bei Bayer, der in wenigen Monaten dem Verein den Rücken kehren könnte. Wie der Berater des Chilenen in der argentinischen Zeitung El Grafico erklärte, soll sich Aranguiz mit einer Rückkehr nach Südamerika befassen.

Demnach soll sein Berater bereits mit dem Vize-Präsidenten seines Ex-Klubs Internacional Porto Alegre in Kontakt stehen, und es soll die Möglichkeit bestehen, "dass er dorthin zurückkehrt". Einem weiteren Medienhaus erklärte der Berater aber, dass es "wirklich nichts Konkretes" gebe. Dennoch dürfte die Meldung, dass sich Aranguiz eine Rückkehr nach Brasilien vorstellen könne, alle Alarmglocken schrillen lassen.


Denn der Vertrag des Mittelfeldspielers läuft 2020 aus, eine Verlängerung mit dem 30-Jährigen ist demnach nicht in Sicht und wenn Bayer noch eine Ablöse herausholen möchte, wird man um einen Verkauf in diesem Sommer kaum mehr herumkommen. So könnte der Werkself in diesem Sommer das gesamte Mittelfeld mit allen Leistungsträgern wegbrechen. Keine leichte Aufgabe für Peter Bosz und die Verantwortlichen, diese Lücke zu füllen.