​​Olivier Giroud wechselte im Januar 2018 vom FC Arsenal zum Stadtrivalen ​FC Chelsea. In der aktuellen Saison kommt der französische Angreifer nur in der Europa League regelmäßig zum Einsatz. Der enttäuschte Offensivspieler kokettiert daher mit einem Wechsel. Die Blues wollen ihren Torjäger aber allem Anschein nach nicht ziehen lassen.


Im Vorfeld des Europa-League-Spiels gegen Slavia Prag hatte Giroud laut dem Telegraph zu Protokoll gegeben, dass er sich eine "wichtigere Rolle" an der Stamford Bridge wünsche. Ansonsten würde er sich einen anderen Klub suchen, bei dem er mehr Einsatzzeiten bekommt. 


Nicht nur dieses neuerliche Statement soll nun angeblich den französischen Erstligisten OGC Nizza auf den Plan gerufen haben.

Olivier Giroud

In der Liga kam Giroud in dieser Saison bislang nicht über zwei Tore hinaus



Gegenüber dem Evening Standard bestätigte Präsident Gauthier Ganaye mittlerweile das Interesse an dem Weltmeister von 2018 und spekulierte dabei auf den im Sommer auslaufenden Vertrag des Mittelstürmers. "Er spielt trotz seines Alters noch immer stark. Wieso also nicht? Ich sage, es wäre möglich, auch wenn es ziemlich teuer wäre", so der Klub-Boss.


Problem nur, dass die Blues in dem Vertrag des 89-fachen französischen Nationalspielers eine Klausel verankert haben, die ihnen eine Verlängerung um ein weiteres Jahr ermöglicht. Laut Cheftrainer ​Maurizio Sarri steht derzeit außer Frage, dass man davon auch Gebrauch machen wird. "Er wird aufgrund der Option auf jeden Fall noch für eine Saison bleiben. Ich habe mit dem Verein vor zwei Tagen gesprochen und wir haben uns dazu entschlossen, dass er bleibt", so der italienische Fußballlehrer laut dem Telegraph.

Maurizio Sarri

Chelsea-Coach Maurizio Sarri will seinen Schützling nicht ziehen lassen



In der Hierarchie der Chelsea-Stürmer ist Giroud zwar mittlerweile hinter ​Gonzalo Higuain und Alvaro Morata zurückgefallen, mit bereits zehn Treffern in der laufenden Europa-League-Saison konnte er seinen Wert für die Mannschaft aber dennoch unterstreichen. Zudem droht dem englischen Spitzenklub aufgrund von Vergehen gegen das Financial-Fairplay noch immer eine Transfersperre. Ohne Not werden sie sich daher wohl kaum von einem so gestandenen Spieler trennen.