​Vor zwei Jahren wagte Maximilian Philipp den Sprung zum Spitzen-Klub ​Borussia Dortmund. Ein Durchbruch in seiner Karriere war dies allerdings noch nicht, denn in dieser Saison kommt der 25-Jährige Deutsche so gar nicht in Fahrt. Nun gibt ihm sein ehemaliger Trainer Christian Streich aber einen wichtigen Rat mit auf den Weg.


Philipp spielte in ​Freiburg drei Jahre unter Streich auf und etablierte sich in dieser Zeit immer mehr zu einem gestandenen Bundesliga-Stürmer. Dann folgte der Schritt, der Philipp den Weg zu einer noch steileren Karriere ebnen sollte; sein Wechsel zum BVB schien sich auch anfänglich auszuzahlen. In der ersten Saison gelangen ihm immerhin neun Tore, doch in dieser Spielzeit ist der Angreifer nicht mehr als ein Reservist.


Zwar stehen 16 Einsätze in der Bundesliga zu Buche, oftmals kam er dabei von der Bank aber nur zu Kurzeinsätzen. Ein mageres Tor sowie eine Vorlage können den Ansprüchen des ehemaligen Freiburgers nicht gerecht werden. Zudem brachten ihn kleinere Blessuren immer wieder um Spielzeit. Gegenüber dem kicker versuchte sein ehemaliger Trainer Streich den Dortmunder nun etwas zu motivieren und rät ihm sich durchzubeißen.


Philipp muss Gas geben


Streich geht es vor allem um die Einstellung und das Selbstbewusstsein in schwierigen Phasen. Philipp muss Gas geben und sich mehr zeigen, auch wenn das "wahnsinnig kompliziert" sei. "Die einzige konstruktive Möglichkeit für ihn ist, er muss die Zähne zusammen beißen und wenn er nicht gespielt hat am Montag so trainieren, als hätte er am Wochenende drei Tore geschossen", so Streich.


Es sei also wichtig, sich stets positiv zu zeigen und dem Trainer das Gefühl von Unverzichtbarkeit zu vermitteln. Trotzdem weiß Streich auch, wie schwer die Situation für Philipp ist. Die hohe Dichte im Dortmunder Kader machen Einsätze rar, doch Philipp wird seine Chance zur gegeben Zeit nutzen. "Irgendwann kommt er rein und macht ein gutes Spiel." Die nächsten Wochen werden vielleicht über seine Zukunft entscheiden, fertig ist Philipp in Dortmund aber noch lange nicht.