​Die Krise des ​VfB Stuttgart hat einen neuen Zenit erreicht: Am Samstagabend hat es die Truppe von Cheftrainer Markus Weinzierl geschafft, vom direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt FC Augsburg sechs (!) Buden zu kassieren. Aufseiten der Schwaben war man kein einziges Mal vor dem gegnerischen Gehäuse erfolgreich. Sechs zu Null für die Gastgeber, so lautet das Ergebnis. 


Jetzt können sich sogar der 1. FC Nürnberg und Hannover 96 Hoffnungen auf die Rettung machen. Denn für den VfB war es die sechste Partie ohne einen Sieg. Viele fordern nun sogar den Rücktritt von Weinzierl, der wenige Tage davor mit einem Ausraster gegenüber den Medien andeutete, dass bei ihm die Nerven komplett blank liegen. 


Umso mehr freut man sich in Augsburg über den nächsten Erfolg unter dem neuen Trainer Martin Schmidt. Man hat es tatsächlich geschafft, ohne Alfred Finnbogason den 3:1-Sieg aus der Vorwoche gegen CL-Aspirant Eintracht Frankfurt noch mal zu überbieten. 


Philipp Max und der erst 21-jährige Marco Richter markierten einen Doppelpack, Andre Hahn und Rani Khedira waren ebenfalls vor dem gegnerischen Tor erfolgreich. Mit dem Abstieg wird Augsburg in dieser Saison wohl nicht mehr viel zu tun haben.