Im vergangenen November wagte ​Alphonso Davies den Sprung von den Vancouver Whitecaps zum großen ​FC Bayern München. In einem Interview mit der Vereinsseite des deutschen Rekordmeisters beschrieb der 18-Jährige nun seine ersten Eindrücke vom Weltverein und verriet dabei, welche Bayern-Spieler schon immer sein großes Vorbild waren.​


Seit Januar ist der Kanadier spielberechtigt und konnte seitdem bereits erste Erfahrungen in der Bundesliga sammeln. Am 26. Spieltag gelang dem Linksaußen dabei bereits sein erster Treffer. Beim Torjubel orientierte er sich dabei an einem seiner größten Idole. "Ich habe getroffen und wollte dann den Robben machen: Auf den Knien rutschen. In einem Video habe ich gesehen, wie er das beim Jubeln gemacht hat. Das wollte ich unbedingt ausprobieren", so Davies.

Alphonso Davies

Alphonso Davies hat sich in München prima eingelebt



Bereits früher habe er viele Videos seines Idols gesehen. Umso mehr schmerzt den Offensivspieler daher die aktuelle Verletzung des Niederländers, ​der bis zum Saisonende auszufallen droht. Da der Altmeister im Sommer bei einem neuen Verein anheuern wird, hofft Davies, bis dahin noch mindestens einmal sein Vorbild aus nächster Nähe auf dem Rasen betrachten zu können.


Schon allein das erste Aufeinandertreffen mit dem 35-Jährigen war für die neue Offensivhoffnung der Münchner ein magisches Erlebnis. "Als ich zum ersten Mal in die Kabine kam, war Robben der Erste, den ich gesehen habe. Ich konnte es kaum fassen und habe ihn angestarrt. Das war vielleicht nicht so gut", so der gut gelaunte Flügelflitzer.

Thiago

In München spielt Davies mit Weltstars wie Thiago zusammen



Doch nicht nur Robben hat es dem neunfachen kanadischen Nationalspieler angetan. Vielmehr könne er von jedem seiner Mitspieler noch eine Menge lernen. Besonders beeindruckt ist er dabei aber von Spielmacher ​Thiago Alcantara: "Wir spielen zwar komplett unterschiedliche Positionen. Aber seine Auffassungsgabe auf dem Platz, sein Gefühl, seine Technik, er bleibt immer ruhig. Das ist unglaublich zu beobachten."


Angesichts der brutalen Konkurrenz bei den Münchnern ist der junge Offensivspieler mit seiner bisherigen Entwicklung an der Säbener Straße durchaus zufrieden. Dabei stört er sich auch nicht daran, dass er regelmäßig in der zweiten Mannschaft eingesetzt wird. Prominente Beispiele wie Philipp Lahm und David Alaba hätten in der Vergangenheit schließlich gezeigt, dass Spielpraxis bei den Amateuren sehr hilfreich sein kann.