​In der Vergangenheit kokettierte ​Thorgan Hazard bereits häufig mit einem Abgang von ​Borussia Mönchengladbach. Galt zuvor die Premier League als Wunschziel des belgischen Flügelflitzers, soll sich der Edeltechniker mittlerweile mit Ligakonkurrent Borussia Dortmund ​quasi handelseinig sein. Die unterschiedlichen Vorstellungen der beiden Vereine bezüglich der Ablösesumme erschweren jedoch die Verhandlungen.


Laut Informationen der BILD sollen beide Traditionsvereine noch nicht annähernd einen gemeinsamen Nenner gefunden haben. So wollen die Verantwortlichen der Fohlen rund um Manager ​Max Eberl ihr Offensiv-Juwel angeblich nicht für unter 40 Millionen Euro Ablöse ziehen lassen. Die ​Dortmunder hingegen, taxieren den Marktwert des 21-fachen belgischen Nationalspieler deutlich niedriger und wären lediglich bereit, 25 Millionen Euro auf den Tisch zu legen.

Thorgan Hazard

Thorgan Hazard verpasste in dieser Saison bislang erst ein einziges Spiel


Dem Vernehmen nach sehen es aktuell beide Seiten nicht ein, ihrem Gegenüber entgegen zu kommen und so sieht es - Stand jetzt - danach aus, dass Hazard wohl doch für ein weiteres Jahr in Gladbach auf Torejagd gehen muss. Da der Vertrag des spielstarken Außenbahnspielers im Sommer 2020 ausläuft, würden die Gladbacher dabei jedoch in Kauf nehmen, dass sie die letzte Chance, noch einmal kräftig Kasse zu machen, verstreichen lassen.


Diese Zwickmühle hat auch Eberl längst erkannt und bestätigte laut der BILD, dass man bei der Borussia natürlich auf Transfereinnahmen angewiesen sei. Dennoch könnte ein Verbleib von Hazard den Fohlen auch zum Vorteil gereichen. "Wenn es am Ende eben nicht passt, dann haben wir nächste Saison einen Top-Spieler hier bei uns. Wenn wir einen Top-Spieler behalten können, ist das auch nicht so verkehrt. Deshalb bin ich da sehr entspannt", so der erfahrene Kaderplaner.

Max Eberl

Fohlen-Manager Max Eberl gilt als harter Verhandlungspartner


In der komfortableren Lage dürften sich dennoch die Klub-Bosse des BVB befinden. Der Kader der Dortmunder ist bereits jetzt auf den Außenbahnen stark besetzt und so könnte man das eine Jahr ohne Hazard wohl ziemlich problemlos auffangen. 2020 wäre dann Hazard ablösefrei zu haben. Bis dahin könnte man die Entwicklung des 26-Jährigen weiter aufmerksam verfolgen.