​Für das morgige - und wieder einmal richtungsweisende - Heimspiel des ​HSV gegen Erzgebirge Aue (Sa, 13.00 Uhr) steht bezüglich der Besetzung im Sturm eigentlich nur fest, dass Fiete​ Arp (19) erneut keine Rolle spielen wird. Wer letztlich gegen die Sachsen die Tore erzielen soll, entscheidet sich heute. Oder vielleicht sogar erst morgen. 


Trainiert haben sie zumindest. Sowohl am Mittwoch als auch am Donnerstag absolvierten die aktuellen Sorgenkinder Hee-Chan Hwang (24), Pierre-Michel Lasogga (27) und Aaron Hunt (32) das ganze Programm mit dem Rest des Teams. Und zwar ohne Probleme. Doch das war bei dem eher entspannten Trainingspensum auch nicht anders zu erwarten. 

Dennoch hielt sich Hannes Wolf in Bezug auf die endgültige Startaufstellung für morgen bedeckt: "Es ist schön, dass sie wieder trainieren konnten. Aber es gibt keine Tendenz." Es schweben also weiterhin mindestens drei Fragezeichen über dem Volkspark. 

Zwischen den Zeilen jedoch konnte man eine gewisse Zuversicht des Trainers in Bezug auf Lasogga und Hwang heraushören. Mit ihrem Einsatz ist eigentlich zu rechnen. 

Etwas vorsichtiger gab sich Wolf in Hinblick auf seinen Regisseur. "Ich höre mir erstmal an, was er zu sagen hat. Wenn Aaron meint, er ist zu hundert Prozent fit und gesund, dann schauen wir mal." Heißt: Hunt selbst entscheidet über einen Einsatz. 


Seinen Wert für die Mannschaft belegen schon die nackten Zahlen: ohne Hunt gab es 0,9 Punkte im Schnitt, mit ihm auf dem Platz dagegen satte 2,3. Grund genug für alle, die es mit der Raute halten, auf seine Mitwirkung morgen zu hoffen. Mit ihm dürfte es auch weitaus leichter sein, eine kuriose Negativ-Bilanz etwas aufzubessern: Stand heute steht der HSV in der Heimbilanz bei 17-18 Toren. Sollten die Hanseaten im Mai aufsteigen und sich an dieser Statistik nichts geändert haben, wären die Rothosen der erste Aufsteiger der Bundesligageschichte mit einem negativen Torverhältnis in Heimspielen (via kicker).