​In der ​Bundesliga steht am 30. Spieltag ein echter Kracher an. ​Der FC Bayern München empfängt den SV Werder Bremen. Für beide Mannschaften geht es im traditionsreichen Duell dabei um sehr viel, ​​Werder Bremen kämpft zum Beispiel noch um die Europa League. Dabei kann Trainer Florian Kohfeldt auf seine Stammelf vertrauen und hat fast alle Kräfte zur Verfügung.


In die schwere Partie gegen Meister-Aspirant ​Bayern München geht der SVW mit viel Selbstvertrauen. In diesem Jahr verlor man noch kein einziges Pflichtspiel, ausserdem erzielte man in der Liga in jedem einzelnen Duell mindestens einen Treffer. Bereits im Hinspiel zeigte Werder, dass man den Favoriten durchaus ärgern kann, doch dazu braucht es die beste Elf, die Trainer Kohfeldt auf den Platz schicken kann. 


Im Tor steht dabei Jiri Pavlenka, der allerdings in der letzten Woche im Spiel gegen den ​SC Freibu​rg verletzt ausgewechselt wurde. Für die ​​Bayern ist der Stammkeeper aber wieder fit. In dieser Saison wusste der Tscheche stets zu überzeugen und sicherte den Bremern schon den ein oder anderen Punkt.


Die Verteidigung der Bremer stellt sich ebenso fast von alleine auf. Die Viererkette der unter Kohfeldt etablierten 4-4-2-Raute, wird im Zentrum von Niklas Moisander und Milos Veljkovic besetzt. Der Serbe setzte sich in den letzten Wochen im allgegenwärtigen Zweikampf mit Sebastian Langkamp durch und scheint auch durch seine Perspektive nun einen Vorteil zu haben.


Auf den Außen starten somit Ludwig Augustinsson und Theodor Gebre Selassie. Die beiden Bremer sind wahre Dauerläufer und sorgen auch in der offensive stets für Gefahr. So konnte Gebre Selassie am letzten Wochenende den entscheidenden Treffer gegen Freiburg erzielen. Gegen die schnellen Gegenspieler wie Serge Gnabry oder Kingsley Coman werden die beiden aber voraussichtlich etwas defensiver stehen.


Den Abräumer vor der Abwehr gibt auch in dieser Woche wieder Nuri Sahin. Der ehemalige ​​Dortmunder war einst ein echter Bayern-Experte, als es gegen den Rekordmeister viele wichtige Siege zu feiern gab. Er läuft noch für den etwas angeschlagenen Philipp Bargfrede auf, der nach fünfwöchiger Verletzungspause aber wieder auf der Bank sitzen wird.


Im Mittelfeld dominierte Werder die meisten der letzten Spiele. Kein Wunder, mit dem erfahrenen Davy Klaassen und Maximilian Eggestein hat man auf den Achter-Positionen zwei hervorragende Akteure, die mit ihrer Übersicht und ihrem Offensiv-Drang immer wieder den Angriff unterstützen.


Im Sturm hat der flinke Milot Rashica auf links klar die Nase vorn. Der Kosovare spielte in diesem Jahr groß auf und gehört zu den torgefährlichsten "Grün-Weißen". Sein Pendant auf der rechten Seite wird wohl erneut der Japaner Yuya Osako sein, doch auch der wiedergenesene Johannes Eggestein ist eine Option.


Als hängende Spitze agiert demzufolge Max Kruse. Der Kapitän ist endlich so richtig in Form und wurde in den letzten Wochen immer wichtiger. Als großer Unruheherd sammelt er immer mehr Tore und Vorlagen und verkörpert die Bremer Mentalität wie kein zweiter. Zudem hat Kohfeldt auch noch die offensiven Martin Harnik oder Bundesliga-Oldie Claudio Pizarro auf der Bank.


Die mögliche Startelf im Überblick: