​Freiburgs Linksaußen Marco Terrazzino kann sich einen neuen Verein suchen. Seit der Winterpause kam der 28-Jährige nur auf eine Minute Einsatzzeit in der Bundesliga. SC-Sportdirektor Klemens Hartenbach signalisiert, dass interessierte Vereine sich an ihn wenden können. 


Seit seinem Wechsel von der TSG 1899 Hoffenheim im Jahr 2017 spielt Marco Terrazzino wieder beim SC Freiburg. Doch das Engagement könnte bald zu Ende gehen. Bereits zwischen 2012 und 2014 hatte er für die Breisgauer gekickt. Und auch damals hatte er sich nicht langfristig durchsetzen können. In der Saison 2017/2018 kam der gebürtige Mannheimer immerhin auf 24 Bundesligaspiele, 19 davon absolvierte er von Beginn an. 


In der laufenden Spielzeit jedoch sind andere Offensivspieler in der Hierarchie an ihm vorbeigezogen. Vincenzo Grifo, Mike Frantz und Luca Waldschmidt sind genießen deutlich mehr Vertrauen als Terrazzino. 


Nur eine Minute seit Januar


Seit der Winterpause wurde Terrazzino erst einmal eingewechselt: Beim 3:3 gegen den VfL Wolfsburg war das - als er nur eine Minute spielen durfte. Trainer Christian Streich setzt also nicht mehr wirklich auf den Dribbler. "Für ihn ist es keine befriedigende Situation", sagte Sportdirektor Klemens Hartenbach gegenüber dem kicker. "Bei ihm wären wir gesprächsbereit." Hartenbach lobte aber auch die menschliche Seite des Profis, indem er sagte: "Er ist mit seiner integrativen Art und Verlässlichkeit in jedem Training sehr wichtig für uns."


In 492 Pflichtspielminuten hat Terrazzino in dieser Saison noch keinen Scorerpunkt verzeichnet. 

Zu oft fehlt ihm die Effizienz. Selbst in der vergangenen Saison, als er ein wichtiger Bestandteil der Mannschaft war, brachte er es nur auf zwei Vorlagen. "Das war nicht gut genug für ihn", bilanzierte Trainer Christian Streich im Sommer 2018 im Gespräch mit dem kicker. Streich nahm den Mittelfeldspieler aber teilweise auch in Schutz: "Er hat auch Pech gehabt und ein paar Situationen gut vorbereitet, in denen wir den Ball nicht reinbekommen haben. Er hätte ein paar Assists mehr haben können."