Erst empfängt der ​FC Bayern München den ​SV Werder Bremen zum Nord-Süd-Gipfel am Samstag (15.30 Uhr) in der Bundesliga. Dann reist der deutsche Rekordmeister zu den Norddeutschen, mit dem Ziel, am Mittwoch (20.45 Uhr) ins DFB-Pokalfinale einzuziehen. Ob Mats Hummels am Samstag zum Einsatz kommen kann, ist noch unklar. 


Im DFB-Pokalviertelfinale gegen Zweitligisten Heidenheim sah ​Niklas Süle schon in der Anfangsphase die Rote Karte. Der 23-Jährige wird am kommenden Mittwoch fehlen. Auch Mats Hummels ist angeschlagen. Am vergangenen Sonntag hat er sich beim Spiel in Düsseldorf eine Zerrung im rechten Oberschenkel zugezogen. Hummels wird im DFB-Pokal vermutlich wieder auflaufen und Süle in der Innenverteidigung ersetzen können. 

Ob es bei Hummels für das Ligaduell reicht, konnte Trainer Niko Kovac auf der obligatorischen Pressekonferenz noch nicht bestätigen. "Mats Hummels ist gelaufen und fühlt sich soweit gut, sollte jedoch noch ein Restrisiko bestehen, wird er nicht spielen", sagte der Kroate vor dem Spiel am Ostersamstag in der Allianz Arena. Jerome Boateng ist sein erster Ersatzmann. Auch der 19-jährige Lars Lukas Mai stand zuletzt immer häufiger im Kader. 


James mit Problemen mit dem Adduktor


Neben Hummels ist auch James Rodriguez fraglich für das Heimspiel am Samstag. Der Mittelfeldspieler hat "Probleme mit dem Adduktor, er hat das Training etwas eher beendet", so Kovac. Bei beiden müsse das Abschlusstraining abgewartet werden. 


Definitiv fehlen werden Arjen Robben (Aufbautraining) und Manuel Neuer (Muskelfaserriss in der Wade). Corentin Tolisso ist nach seinem Kreuzbandriss im September 2018 auf dem Weg der Besserung. Ob der französische Weltmeister im Kader steht, "hängt von den angeschlagenen Spielern ab", erklärte Kovac.