Neben vielen kleinen Baustellen, die sich bei​ Borussia Mönchengladbach aktuell auftun, gilt es auch eine Trainerstelle neu zu besetzen. Der Weggang von Otto Addo zu ​Borussia Dortmund hinterlässt eine weitere Lücke, diese soll nach Informationen des Express wohl mit Eugen Polanski geschlossen werden.


Es ist vieles im Umbruch derzeit bei Borussia Mönchengladbach. Ob der Zeitpunkt, so spät in der Saison mit der Aussicht, noch eine große Überraschung mit der Qualifikation für die Champions Leauge zu schaffen, so glücklich ist, bleibt diskutabel. Doch die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft werden bereits gestellt. Für Dieter Hecking ist Marco Rose bereits als Nachfolger gefunden worden, nun hat man wohl auch einen Plan für einen Nachfolger für den abwanderungswilligen Otto Addo.


Addo war im Trainerteam als Verbindungsstelle zwischen der Jugend und den Profis installiert worden, um den jungen Spielern den Weg zu den Profis zu erleichtern. Doch der BVB hat seinen ehemaligen Spieler mit einem höheren Gehalt, wie es heißt, abgeworben. Addo wechselt nach der Saison somit zu den Schwarz-Gelben, mit denen er 2002 bereits Meister wurde.


Max Eberl erklärte im Express dazu: „Otto hat in den zwei Jahren bei uns sehr gute Arbeit geleistet. Dass er sich jetzt nach Ablauf seines Vertrags entschieden hat, etwas Neues zu machen, akzeptieren wir. Wir werden seinen Abgang kompensieren und diese Position bei uns neu besetzen, weil wir damit gute Erfahrungen gemacht haben.“

Wer die Position als Nachfolger besetzen soll, ist wohl auch schon klar. Nach Informationen des Express wird es der ehemalige Gladbacher und gebürtige Viersener Eugen Polanski. Der heute 33-Jährige beendete seine Karriere im vergangenen Sommer und arbeitet bereits an seiner A-Trainer-Lizenz und ist jetzt bereits im Team von Coach Dieter Hecking.


Sein großer Vorteil ist, dass er sämtliche Jugendabteilungen beim Verein bereits durchlaufen hat, somit alle Abläufe im Verein kennt, bei der Borussia groß geworden ist, was zusätzlich Authentizität verleihen dürfte und schon im Trainerteam arbeitet. Alles Argumente, die für eine Nachfolge sprechen und somit zeigen, dass Eberl nach wie vor einen Plan hat, wie er die Borussia aufstellen möchte.