​Auch wenn der Herbstmeister ​Borussia Dortmund zuletzt im Meisterschaftskampf einige Rückschläge erleiden musste, stellen die Schwarz-Gelben unterm Strich noch immer die zweitbeste Offensive der Bundesliga. Stand jetzt, würden die Borussen im kommenden Sommer zudem durch den Rückkehrer ​Andre Schürrle verstärkt werden. Offenbar sieht sich der Angreifer aber auch in Zukunft eher bei einem anderen Klub.


Der 28-Jährige wurde im vergangenen Sommer für ein Jahr an den englischen Erstligisten FC Fulham ausgeliehen. Zuvor hatte sich der 57-fache deutsche Nationalspieler seit seinem Wechsel im Jahre 2016 beim BVB nie so wirklich durchsetzen können und erzielte bei 51 Einsätzen lediglich acht Tore. Bei seinem neuen Klub in London wollte er daher zu seiner alten Stärke zurückfinden und endlich wieder eifrig Spielpraxis sammeln.

Andre Schurrle

Andre Schürrle hatte sich von seiner Zeit bei Fulham mehr erhofft


Zu Beginn der Saison wusste Schürrle dabei durchaus noch zu überzeugen und erarbeite sich auf den Flügeln der Cottagers rasch einen Stammplatz. Das hohe Anfangstempo konnte der Linksaußen aber nicht halten und wurde auch bei Fulham immer mehr ins zweite Glied zurück gedrängt. In der Rückrunde hatte der gebürtige Pfälzer dann auch noch mit einer hartnäckigen Viruserkrankung zu kämpfen und bestritt so seit dem 5. November 2018 kein einziges Spiel mehr über die volle Distanz.


Ohnehin ​läuft es im gesa​mten Fulham-Kader alles andere als rund und so ist der Abstieg aus der Premier League bereits einige Spiele vor Saisonende beschlossene Sache. Da im Leihvertrag von Schürrle jedoch eine Klausel verankert ist, die ihn vor einem Gang in die Championship bewahrt, muss der Angreifer im kommenden Sommer ins Ruhrgebiet zurückkehren.


Da er bislang bei seinem Leihklub mit überschaubaren sechs Treffern nicht wirklich Werbung in eigener Sache machen konnte, dürfte es der Stürmer unter ​BVB-Coach Lucien Favre aber äußerst schwer haben. Dies scheint auch Schürrle durchaus bewusst zu sein und so sieht sich der ehemalige Wolfsburger dem Vernehmen nach bereits nach Alternativen um. Bislang galten dabei ​Klubs aus der Bundesliga als realistischste Transferziele.

Andre Schurrle

Andre Schürrle blickt in eine ungewisse Zukunft


Wie die Sport BILD nun aber in Erfahrung gebracht haben will, hofft Schürrle darauf, auch in Zukunft auf der Insel zu spielen. So peilt der Flügelflitzer dem Bericht zufolge trotz dem Abstieg seines aktuellen Arbeitgebers einen Verbleib in der Premier League an.


Kein Wunder, schließlich verbrachte der Offensivspieler vor seinem Engagement beim VfL Wolfsburg bereits zwei durchaus respektable Jahre beim Spitzenklub FC Chelsea und konnte im Jahre 2015 sogar die englische Meisterschaft erringen. Ob sich aber auch nun ein ähnlich lukrativer Interessent finden lassen wird, darf angesichts der Formkurve des Außenbahnspielers bezweifelt werden.