​Auf den ​SV Werder Bremen wartet in den nächsten Wochen ein echtes Mammut-Programm, gleich zwei Mal tritt man gegen den ​Rekordmeister aus München an. Die Wahrscheinlichkeit für eine kleine Überraschung ist aber trotzdem nicht allzu gering. Das liegt auch daran, dass wichtige Akteure ihre Verletzungen bis zu den Spielen auskuriert haben sollen. 


In dieser Saison musste man in Bremen kaum langwierige Ausfälle beklagen. Der Großteil der Stammelf blieb stets unverändert. Doch durch die intensive Saison kam es immer wieder zu kleineren Blessuren, von denen kaum ein Spieler verschont blieb. So auch Jiri Pavlenka, der sich im Spiel gegen den ​​SC Freiburg ein Hämatom am Oberschenkel zuzog.

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Wie die Bild berichtet, konnte er zwar bis jetzt noch nicht komplett trainieren, sein Einsatz am Wochenende sei aber nicht gefährdet, wie auch Trainer Florian Kohfeldt schildert. „Wir können völlig entspannt sein. Er wird spätestens am Donnerstag wieder mit der Mannschaft trainieren. Er läuft komplett rund und sitzt schon wieder auf dem Fahrrad.“


Auch bei Johannes Eggestein sieht es für das Auswärtsspiel bei den Bayern gut aus. Der 20-Jährige laborierte an Muskelproblemen und verpasste deswegen die Partie gegen Freiburg. Doch auch er ist gegen den FC Bayern München wieder fit: „Für das Wochenende besteht überhaupt keine Gefahr“, so Kohfeldt.


Etwas anders ergeht es dem Mittelfeld-Abräumer Philipp Bargfrede. Der 30-Jährige litt an einer Oberschenkelverletzung und wird in der ​Bundesliga aller Voraussicht nach nur auf die Bank zurückkehren. Für das DFB-Pokalhalbfinale gegen die Münchner soll er aber nach fünf Wochen Pause wieder in die Startelf rücken, was angesichts der Sperre für seinen Ersatz Nuri Sahin ein mehr als wichtiges Comeback sein könnte.