Der ​1. FC Nürnberg liebäugelt wieder mit dem Relegationsplatz, so dass der Klassenerhalt wieder in realistische Nähe rückt. Nur noch drei Punkte stehen die Franken hinter dem ​VfB Stuttgart und könnten diesen bei entsprechendem Spielverlauf am Wochenende einholen. Sollte der Klassenerhalt misslingen, dürften einige Akteure den Club verlassen. So hat unter anderem Eduard Löwen zahlreiche Angebote aus Russland vorliegen.


Der 1. FC Nürnberg wittert wieder etwas Morgenluft. Durch den Punktgewinn gegen den FC Schalke am vergangenen Freitag sind die Franken bis auf drei Punkte an den VfB Stuttgart herangerückt, die ihrerseits gegen Bayer Leverkusen am vergangenen Samstag verloren. Bei nur drei Punkten und vier Toren Unterschied haben die Nürnberger daher wieder eine realistische Chance, die Klasse über die Relegation zu halten. Während der VfB aber in Augsburg ran muss, fahren die Clubberer nach Leverkusen.

Sollte die Klasse am Ende nicht gehalten werden, droht den Franken zudem ein ziemlicher Aderlass. Etliche Spieler sollen bereits auf Wunschlisten anderer Klubs stehen, wie etwa Christian Mathenia, Patrick Erras oder auch Eduard Löwen. Vor allem Löwen hat einige Angebote vorliegen, wie die Sport Bild berichtet. Demnach sollen alle Moskauer Erstligavereine beim Deutsch-Russen angefragt haben. Namentlich wären das Lokomotiv Moskau, Vorjahresmeister und aktuell auf Rang zwei, ZKSA Moskau, Spartak Moskau und Dinamo Moskau. Während ZSKA und Spartak um den Einzug in die Europa League kämpfen, spielt Dinamo wie auch der Club aktuell gegen den Abstieg.


Wie es weiter heißt, hat man beim FCN bereits Gesprächsbereitschaft signalisiert. Demnach fordert man in Nürnberg sieben Millionen Euro Ablöse für den 22-jährigen defensiven Mittelfeldspieler. In dieser Saison kommt Löwen bei den Franken bislang auf 18 Pflichtspiele, wo er zwei Tore selbst erzielt hat und zwei weitere Treffer vorbereiten konnte.