Wie die Sport Bild berichtet, soll der ​FC Schalke 04 bei den Planungen für die kommende Saison mit einem weiteren Stürmer rechnen. Mit Dodi Lukebakio, aktuell bei ​Fortuna Düsseldorf, hat man auch schon einen Wunschspieler auserkoren. Da Lukebakio jedoch dem FC Watford gehört, dürften die Gelsenkirchener tief in die Tasche greifen.


Fortuna Düsseldorf steht vor einem Umbruch. Dieser ist weniger gewollt, als vielmehr erzwungen. Denn der Fortuna droht das Auseinanderbrechen ihres Klassenerhaltteams. Zahlreiche Spieler haben Begehrlichkeiten bei der Konkurrenz geweckt, wie Benito Raman, Kaan Ayhan oder Dodi Lukebakio. „Ich habe keine Angst vor möglichen Abgängen im Sommer. Das ist normal, wenn eine Mannschaft eine starke Saison gespielt hat“, wird F95-Trainer Friedhelm Funkel aber nüchtern bei transfermarkt.de zitiert.


Bei Lukebakio hatte man die Hoffnung, die Leihe mit dem FC Watfort aus der Premier League noch mal verlängern zu können, nun könnte aber ein Konkurrent aus der Bundesliga dazwischenfunken. Denn wie die Sport Bild berichtet, soll der FC Schalke 04 großes Interesse an einer Verpflichtung des belgischen Stürmers haben. Demnach soll es bereits erste Gespräche gegeben haben, es wurde sich auch schon über Zahlen ausgetauscht, wie es ferner heißt.


Die Rede ist von einer Ablöse in Höhe von 25 Millionen Euro. Damit würde Watford das fünffache von dem einnehmen, was sie damals für den 21-Jährigen bezahlt haben, als man ihn von RSC Charleroi verpflichtete. Für die Königsblauen hingegen wäre es ein sehr kostspieliger Transfer. Zumal man dann auch Platz im Kader schaffen müsste, denn aktuell spielen bei den Knappen bereits drei Spieler auf der Rechtsaußen-Position, welche auch die angestammte von Lukebakio ist.


Mit Benjamin Goller würde ein 20-jähriger Nachwuchsspieler den Verein im Sommer fix verlassen, sein Vertrag läuft in wenigen Monaten aus. 2020 läuft der Kontrakt von Yevhen Konoplyanka aus, auch er könnte Schalke daher im Sommer verlassen, ebenso wie Haji Wright. Ansonsten stehen viele langfristige Arbeitspapiere im Angriff zu Buche.


Lukebakio könnte also demnach als Nachfolger für Konoplyanka eingeplant sein, die Frage ist aber, wer wird der neue Trainer auf Schalke und spielt er überhaupt mit bis zu drei offensiven Spielern in vorderster Front? Solange solche Fragen noch nicht geklärt sind, sollte man von einer Investition in dieser Höhe eher absehen. Zumal die Frage aufkommt, wie das ohne Europapokal-Einnahmen finanzierbar wäre...