Seit geraumer Zeit schon wird Ihlas Bebou von ​Hannover 96 mit zwei Klubs in Verbindung gebracht: ​Borussia Mönchengladbach und dem VfL Wolfsburg. Nun verdichten sich die Anzeichen, dass der Außenstürmer die 96er am Saisonende verlässt. Sind die Fohlen der erste Abnehmer für den 24-Jährigen?


Ihlas Bebou von Hannover 96 ist ein begehrter Spieler. Dabei hat der Außenstürmer seit Mitte November aufgrund eines Sehnenanrisses kein Spiel mehr bestritten. Dennoch ist er eine der heißesten Aktien bei den Niedersachsen, die ihn bei einem Abstieg wohl verkaufen würden, auch um sich damit zu sanieren.


Denn die Rede ist von zehn bis 15 Millionen Euro, die der zehnmalige Nationalspieler Togos einspielen soll. Und Interessenten gibt es bereits zwei zahlungskräftige. Der VfL Wolfsburg und Borussia Mönchengladbach. Beide Vereine werden schon seit Wochen mit dem 24-Jährigen in Verbindung gebracht. Am heutigen Mittwochmorgen aber brachte die Sport Bild einen Artikel, womit die Tendenz wohl klar in Richtung Mönchengladbach geht.


Ein Transfer, der wohl auch mit dem neuen Coach Marco Rose abgestimmt sein dürfte. Allerdings ist die Verletzungshistorie Bebous nicht uninteressant und sollte auch nicht außer Acht gelassen werden. Denn der Außenstürmer fehlt bereits seit fünf Monaten, zuvor war er bereits schon einmal für ein Jahr außer Gefecht. In einem jungen Alter keine gute Vita, zumal auch der VfL immer wieder mit langwierigen Verletzungen seiner Spieler in der jüngeren Vergangenheit zu kämpfen hatte. Fraglich daher, ob es sinnvoll ist, sich noch einen Spieler in den Kader zu holen, der dermaßen anfällig zu sein scheint.


Auch ist der Preis sehr hoch für einen Akteur, der seit einem knappen halben Jahr kein Pflichtspiel mehr bestritten hat. Ganz abgesehen davon, dass Hannover auch nur gegen den Abstieg spielt, wobei man hier aber auf die Statistiken von Bebou eingehen sollte, denn sein Verlust macht sich absolut bemerkbar. In zehn Bundesligaspielen schoss er drei Tore und bereitete drei weitere Treffer vor. Eine Quote, die den 96ern augenscheinlich fehlt.


Die Anzeichen für einen Wechsel nach Gladbach verdichten sich in jedem Fall, wenn man der Springerpresse glauben will. Ob das Geschäft allerdings lohnenswert ist, oder ob man dort nicht auch zu viel für einen verletzungsanfälligen Stürmer auf den Tisch legt, steht auf einem anderen Blatt.