​​Borussia Dortmund ist auf der Suche nach einem neuen Linksverteidiger offenbar fündig geworden. Medienberichten zufolge haben sich die Schwarz-Gelben mit Nico Schulz auf einen Wechsel geeinigt. Der Nationalspieler kann die ​TSG 1899 Hoffenheim aufgrund einer Ausstiegsklausel verlassen. Die zuletzt kolportierte Einigung mit Filipe Luis ist dagegen wohl vom Tisch.


Am Montag machten Berichte die Runde, wonach sich ​der BVB mit Atletico-Verteidiger Filipe Luis in fortgeschrittenen Gesprächen befindet. Laut Informationen der Sport Bild verfolgt der 33-Jährige, der aufgrund seines auslaufenden Vertrags im Sommer ablösefrei zu haben ist, jedoch andere Pläne. Demnach bevorzugt der Brasilianer einen Wechsel zum ​FC Barcelona oder in sein Heimatland. Der Sportzeitschrift zufolge ist Dortmund anderweitig fündig geworden. Mit Schulz haben die Schwarz-Gelben einen deutlich jüngeren Kandidaten an der Angel.

Nico Schulz

Feierte im September sein Nationalmannschaftsdebüt: Nico Schulz


Der BVB soll sich mit dem 26-Jährigen auf eine Zusammenarbeit verständigt haben. Dank einer Ausstiegsklausel kann der Linksfuß Hoffenheim trotz laufenden Vertrags bis 2021 verlassen. 25 bis 30 Millionen Euro werden für den Nationalspieler angeblich fällig. Schulz wechselte im Sommer 2017 für drei Millionen Euro Ablöse von ​Borussia Mönchengladbach zur TSG. In der laufenden Saison bestritt der Verteidiger 33 Pflichtspiele, in denen er an zehn Treffern (zwei Tore/acht Vorlagen) direkt beteiligt war. 


Mit der Verpflichtung des gebürtigen Berliners würde der BVB die größte Kader-Baustelle beheben. Mit Marcel Schmelzer, der unter Cheftrainer Lucien Favre zuletzt keine Rolle mehr gespielt hat, haben die Borussen nur einen gelernten Linksverteidiger im Kader. Der 31-Jährige hat dem Vernehmen nach keine Zukunft mehr in Dortmund. Außenverteidiger ​Jeremy Toljan, der an Celtic Glasgow verliehen ist, spielt in den Planungen angeblich auch keine Rolle mehr.