Gegen ​Mainz 05 war Roman Bürki am Ende der Matchwinner. Beim 2:1-Erfolg von ​Borussia Dortmund über die Rheinhessen war es der Schweizer Schlussmann, der dem BVB die drei Punkte sicherte. Während die Mannschaft immer wackligere Knie bekam, stand Bürki seinen Mann und steigerte sich von Minute zu Minute. In der Bild erklärt er seinen Formanstieg.


Mit 71,7% abgewehrten Bälle ist Roman Bürki in dieser Saison auf Platz sechs aller Bundesligakeeper. Diesen Wert konnte er in den vergangenen Wochen ordentlich nach oben schrauben - immer wieder ist es Bürki, der dem BVB die Siege festhält und der Mannschaft die nötigen Punkte sichert. Damit befinden sich die Schwarz-Gelben auch durch ihren Schlussmann noch im Meisterschaftskampf. Die Südtribüne feierte den Torhüter zuletzt mit Sprechchören entsprechend und weiß, bei wem sie sich zu bedanken hat.


Bürki selbst äußerte sich zu seinen letzten Leistungen in der Bild, die ebenfalls den Formanstieg des Schweizers bemerkt hat. „Ich habe die Fehler aus der Vergangenheit analysiert und meine Lehren daraus gezogen. In dieser Saison habe ich sozusagen wieder bei Null angefangen“, so der 28-Jährige über sein simples Geheimnis, welches ihn wieder gefestigt im Kasten des BVB stehen lässt. Denn in der vergangenen Saison kamen nach einigen Wacklern doch Zweifel ob der Eignung des Eidgenossen.

Diese konnte Bürki aber in dieser Saison vollkommen zerstreuen. Auch, weil er sein Spiel umgestellt hat, wie er weiter erläutert. „Ich gebe zu, dass ich in meinem Torhüter-Spiel zumindest ein Stück weit egoistischer geworden bin und mich vorwiegend auf meine eigene Leistung konzentriere.“ Die Umstellung hat gefruchtet, bei den abgewehrten Bällen hat er wieder deutlich zugelegt. Dort ist er im Ranking wieder ins obere Drittel vorgestoßen.


Lob bekommt Bürki daher auch von seinen Vorgesetzten. „Roman ist extrem stabil geworden, spielt eine tolle Saison. Das zeigt sich auch darin, dass er nach der Niederlage in Augsburg und dem Unentschieden in Nürnberg das Wort ergriffen hat. Ich habe ihn darin bestärkt, dass er das machen soll, weil er mit Leistung vorangeht“, erklärt ein begeisterter Michael Zorc. Bürki hält die Mannschaft aktuell im Meisterschaftsrennen. Es wäre wichtig, wenn die Mannschaft den Schweizer als Vorbild nimmt und nachzieht.

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