​​Borussia Dortmund stand vor einigen Jahren kurz davor, Kevin De Bruyne zu verpflichten. Der damalige BVB-Trainer Jürgen Klopp hatte sich dafür eingesetzt, den Mittelfeldspieler an den Borsigplatz zu locken. Allerdings ließ ihn der ​FC Chelsea nicht gehen. Kurze Zeit später landete De Bruyne bei ​Wolfsburg, dann bei ​Manchester City.


Wie Kevin De Bruyne in einem Beitrag für das Internetportal Players Tribune verriet, wäre er 2013 beinahe zu Borussia Dortmund gewechselt. In der Saison 2012/2013 hatte der Belgier für Leih-Klub ​Werder Bremen für Aufsehen gesorgt (10 Tore, 9 Vorlagen in 33 Bundesligaspielen). 


Nach der Spielzeit in Deutschland kehrte er zum FC Chelsea zurück, der die Transferrechte an ihm hielt. "Als ich im Sommer zu Chelsea zurückkehrte, wollten mich einige deutsche Klubs unter Vertrag nehmen", schrieb De Bruyne. Selbst der BVB war schwer interessiert. "Jürgen Klopp wollte, dass ich mich Borussia Dortmund anschließe", beteuerte der 27-Jährige. 


Mkhitaryan, Eriksen oder De Bruyne standen zur Wahl

De Bruyne ist einem Wechsel zu Klopp, Reus, Hummels und Co. offenbar nicht abgeneigt gewesen: "Sie haben die Art von Fußball gespielt, die ich bevorzuge. Also dachte ich, dass mich Chelsea vielleicht gehen lassen würde." Angeblich gab es drei Kandidaten: Henrikh Mkhitaryan, Christian Eriksen und De Bruyne. Bekanntlich fiel die Wahl der Borussen auf den Armenier. 


Und De Bruyne musste bei den Blues bleiben. Der damalige Trainer Jose Mourinho setzte jedoch nicht auf ihn. "Ich habe keine Erklärung bekommen. Aus irgendeinem Grund war ich unten durch", räumte de Bruyne ein.


Daher entschied er sich im Januar 2014 zum VfL Wolfsburg zu gehen. Chelsea gab ihm die Freigabe; die Ablösesumme betrug 22 Millionen Euro. Eineinhalb Jahre später überwies Manchester City 76 Millionen Euro an die Wölfe. Mittlerweile zählt De Bruyne zu den besten Spielern der Premier League. In der laufenden Saison fiel er allerdings mehrere Monate erst wegen eines Außenbandrisses im Knie und dann wegen einer Bänderverletzung aus.