Die Mannschaft von ​Borussia Dortmund trat in den letzen Wochen ​nicht wirklich souverän auf und offenbarte in der Defensive einige Lücken. Sportdirektor Michael Zorc schaut sich daher bereits seit geraumer Zeit nach Verstärkungen für die kommende Saison um. Angeblich sollen die Borussen nun kurz vor einer Einigung mit einem erfahrenen Verteidiger von Atletico Madrid stehen.


Die Rede ist von ​Filipe Luis. Bereits in der vergangenen Woche hatte der kicker über ein angebliches Interesse der Schwarz-Gelben an dem 33-jährigen Außenverteidiger berichtet. Wenn man dem zuweilen gut informierten, spanischen Journalisten Tania Martín Glauben schenken kann, sollen die Dortmunder mit dem erfahrenen Defensivspieler mittlerweile größtenteils handelseinig sein.

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Der erfahrene Filipe Luis ist mit allen Wassern gewaschen



So gelte es nunmehr lediglich letzte Details zu klären, bevor der Deal offiziell gemacht werden kann. Der Brasilianer wechselte bereits im Sommer 2010 zu den Rojiblancos, zudem versuchte er sich zwischenzeitlich für ein Jahr beim FC Chelsea - jedoch ohne großen Erfolg. Seit 2015 ist er aber wieder unter Atletico-Coach Diego Simeone eine feste Größe und war auch in der aktuellen Spielzeit zumeist erste Wahl.


Im Sommer läuft der aktuelle Vertrag des Abwehrspielers aber aus und da Atletico auch in der Defensive zukünftig auf jüngere Spieler setzen möchte, deutet vieles auf eine baldige Trennung hin. Auch der BVB stand zuletzt für die Ausbildung von jungen Talenten, durch eine Verpflichtung von Filipe Luis könnte man jedoch weitere, zuletzt häufig etwas vermisste, Erfahrung ins Team von Trainer Lucien Favre bringen.

Der ablösefrei zu habende Spieler würde zudem kein großes Loch in die Finanzen der Borussen brennen. Somit könnte selbst nach einem geglückten Deal mit dem 48-fachen brasilianischen Nationalspieler unter Umständen ein weiterer Defensivspieler verpflichtet werden. Als heißer Kandidat wurde dabei zuletzt unter anderem ​Jerome Roussillon vom VfL Wolfsburg gehandelt.