​Hertha BSC muss am Sonntagmittag auswärts bei der TSG 1899 Hoffenheim ran. Trainer ​Pal Dardai muss dabei gleich auf ein Quintett von zentralen Mittelfeldspielern verzichten. An der taktischen Grundordnung im 4-2-3-1 will der Ungar aber scheinbar dennoch nicht rütteln.


Rune Jarstein mag kein besonders auffälliger Vertreter seiner Zunft sein, auf den Norweger im Kasten des Hauptstadtklubs ist aber fast immer Verlass.


In der Abwehrzentrale wird Dardai aller Voraussicht nach erneut auf das Duo aus Karim Rekik und Niklas Stark setzen. Auf der linken Verteidigerposition musste zuletzt Maximilian Mittelstädt aushelfen. Gegen die Kraichgauer kehrt aber Nationalspieler Marvin Plattenhardt in die Startelf zurück. Auf der rechten Seite dürfte Lukas Klünter eine Chance erhalten, da Valentino Lazaro an anderer Stelle gebraucht wird.


Die Situation im Mittelfeld könnte man als herausfordernd bezeichnen. Mit ​Arne Maier, Fabian Lustenberger, ​Marko Grujic und Vladimir Darida fallen gleich vier potenzielle Startelfkandidaten verletzungsbedingt aus. Zu allem Überfluss, steht auch Spielmacher Ondrej Duda aufgrund einer Gelbsperre nicht zur Verfügung. Auf der Doppelsechs werden daher Maximilian Mittelstädt und Per Skjelbred erwartet.


Auch Valentino Lazaro könnte in zentraler Rolle auflaufen, wahrscheinlich soll der Österreicher aber auf der rechten Außenbahn ordentlich Alarm machen. Entscheidet sich Dardai doch für die andere Variante, würde wohl Jairo Dilrosun ins Team rücken. Auf der linken Seite dürfte Matthew Leckie von den zahlreichen Ausfällen profitieren. Flügelflitzer Salomon Kalou hingegen, soll seine große Erfahrung als Spielmacher einbringen.


Als einzige Spitze will es ​Davie Selke besser machen, als im letzten Auswärtsspiel in Leipzig, als er selbst aus kürzester Distanz seinen Ex-Kollegen keinen Treffer einschenken konnte. Altmeister Vedad Ibisevic ist dank seiner Rotsperre weiterhin zum Zuschauen verdammt.


Die potenzielle Hertha-Aufstellung in der Übersicht