​Borussia Dortmund geriet zuletzt beim Spitzenspiel gegen den FC Bayern München mit 0:5 unter die Räder und zeigte sich bereits zuvor zu abhängig von ihrem Torjäger Paco Alcacer. Auf der Suche nach einem Back-up für den Spanier sollen die Schwarz-Gelben angeblich bei der AS Rom fündig geworden sein. Dabei sollen die Dortmunder beim Werben um ​Patrik Schick einen Ligakonkurrenten ausgeschaltet haben.


Der 23-Jährige war bereits i​m Sommer ​2017 bei den Borussen ein Thema gewesen, entschloss sich damals aber für einen Verbleib in der Serie A und wechselte zunächst auf Leihbasis von Sampdoria Genua zu der Roma. Hatte der Youngster bei seinem Ex-Klub noch regelmäßig getroffen, konnte er seitdem bei seinem neuen Verein die hohen Erwartungen nicht wirklich erfüllen.

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Bei der Roma wusste Schick bislang nicht immer zu überzeugen


Da sich beide Handelspartner aber auf eine Kaufpflicht verständigt hatten, wurde seine Leihe mittlerweile in ein festes Engagement umgewandelt. Der Vertrag läuft dabei erst im Sommer 2022 aus. Neben der Leihgebühr in Höhe von fünf Millionen Euro werden so inklusive Bonuszahlungen weitere 17 Millionen Euro fällig. Darüberhinaus sicherte sich Genua eine lukrative Transferbeteiligung von satten 20 Millionen Euro, im Falle eines erneuten Vereinswechsels bis zum Februar 2020.


Auch wenn Schick längerfristig in Rom bleibt, erhält Sampdoria auf einen Schlag die 20 Millionen Euro. Um aus dem Deal dennoch halbwegs unbeschadet hervor zu gehen, hoffen die Römer nun angeblich darauf, den Angreifer bereits im kommenden Sommer abzugeben.

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Bislang muss Paco Alcacer die Offensive des BVB fast im Alleingang tragen


Obwohl der 14-fache tschechische Nationalspieler in dieser Spielzeit erst acht direkte Torbeteiligungen vorweisen kann, soll neben dem BVB auch ​RB Leipzig bereits Interesse bekundet haben. Wie der zumeist gut unterrichtete italienische Transferexperte Afredo Pedulla nun aber exklusiv berichtete, sollen die Borussen aktuell die Nase vorn haben.


Ob eine Verpflichtung von Schick für den BVB aber wirklich Sinn machen würde, darf durchaus bezweifelt werden. So sollen die Römer erst ab einer Ablösesumme von satten 30 Millionen Euro zu Gesprächen bereits sein. Mit seiner imposanten Körpergröße von 1,90 Metern würde der Mittelstürmer aber zumindest eine neue Komponente ins Spiel der Favre-Elf bringen. Dazu wäre er aber auch variabel genug, auch auf den Flügel ausweichen zu können.