​​Borussia Dortmund sicherte sich im vergangenen Sommer die Dienste von Achraf Hakimi. Der Außenverteidiger ist bis Ende Juni 2020 von ​Real Madrid ausgeliehen. Hoffnungen auf einen langfristigen Verbleib des Marokkaners dürfen sich die Schwarz-Gelben offenbar nicht machen. 


Mit der Verpflichtung von Hakimi hat der BVB einen Volltreffer gelandet. Der 20-Jährige erkämpfte sich nach etwas Anlaufzeit einen Stammplatz und lieferte überwiegend gute Leistungen ab. In 28 Pflichtspielen steuerte der Rechtsfuß drei Tore und sieben Vorlagen bei. Im Saisonendspurt steht der Youngster allerdings nicht mehr zur Verfügung. Beim 2:0-Heimerfolg gegen den ​VfL Wolfsburg zog sich der Nationalspieler ​einen Mittelfußbruch zu.


Dem Vernehmen nach soll Hakimi rechtzeitig zum Start der Vorbereitung auf die neue Saison wieder fit sein. Medienberichten zufolge wird es für den Verteidiger aber definitiv die letzte Spielzeit in Schwarz-Gelb sein. Laut Informationen der spanischen Sportzeitung AS ist ein Verbleib über das Leihende hinaus vom Tisch. Demnach will Hakimi sein Glück bei den Königlichen versuchen. Eine vorzeitige Rückkehr nach Madrid sei allerdings nicht möglich. 


​BVB-Sportdirektor Michael Zorc hatte in der Vergangenheit keinen Hehl daraus gemacht, dass sich der BVB mit einer festen Verpflichtung des Außenverteidigers beschäftigt. Ende Januar erklärte der Funktionär gegenüber der Bild-Zeitung, dass die Erfolgschancen jedoch relativ gering ausfallen. "Stand jetzt – denn so wurde es ursprünglich vereinbart – müssen wir davon ausgehen, dass Achraf nach Beendigung des Leihgeschäfts zu Real Madrid zurück muss", sagte Zorc.