Obwohl sich ​RB Leipzig in dieser Saison in einer starken Verfassung befindet, wird sich in der kommenden Spielzeit bei den Roten Bullen eine Menge tun. Neben dem neuen Trainer Julian Nagelsmann soll auch ein frischer Manager präsentiert werden. Nach Ex-Nationalspieler​ Christoph Metzelder soll sich auch Markus Krösche als Kandidat herauskristallisiert haben.​


Der 38-Jährige hatte nach seiner aktiven Karriere zunächst als Trainer der zweiten Mannschaft des SC Paderborn gearbeitet und war daraufhin für zwei Jahre als Co-Trainer von Bayer 04 Leverkusen tätig. Im März 2017 kehrte der Fußballfachmann jedoch zu seiner alten Liebe zurück und formte aus dem damaligen Drittligisten durch akribische Arbeit mittlerweile einen ernsthaften Aspiranten auf einen Aufstieg in die Bundesliga.

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Wie die BILD und die Sport BILD berichtet, sollen auch die Klub-Bosse von RB Leipzig von dem Werdegang des ehemaligen Mittelfeldspieler beeindruckt sein und daher über eine Verpflichtung des jungen Funktionärs nachdenken. Da Krösche selbst als sehr ehrgeizig gilt, wäre ein Wechsel zum ungleich finanzkräftigeren Champions-League-Kandidaten mit Sicherheit eine reizvolle Aufgabe.


Um den Geschäftsführer jedoch von seinem aktuellen Klub loszueisen, wäre wohl eine Abfindung in Millionenhöhe fällig. Der Vertrag des Managers läuft noch bis 2022 und in der Vergangenheit hatte sich bereits der Hamburger SV an den harten Verhandlungspartnern in Paderborn die Zähne ausgebissen. Zudem sollen neben Leipzig auch die Ligakonkurrenten Hannover 96 und der 1. FC Nürnberg bereits ihre Fühler ausgestreckt haben. ​Den Franken erteilte Krösche aber bereits eine Abfuhr.

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Womöglich entscheiden sich die RB-Verantwortlichen am Ende aber ohnehin für Metzelder. Der TV-Experte wäre mit Sicherheit die prominentere Lösung, kann im Gegensatz zu Krösche aber keinerlei Erfahrungen als Kaderplaner vorweisen. Dennoch wurde der 38-Jährige zuletzt auch bei seinem Ex-Klub FC Schalke 04 gehandelt. Die Anhänger der Knappen zeigten aber ​keine Liebe für diesen Vorschlag und haben die Klub-Bosse wohl bereits umgestimmt.