​Nur zwei Tage, nachdem sein Bruder Johannes seinen Vertrag beim ​SV Werder Bremen vorzeitig verlängert hatte, setzte Bremens Mittelfeldstar ​Maximilian Eggestein am Mittwoch ebenfalls ein klares Zeichen. Der begehrte 22-Jährige unterzeichnete ebenfalls ein neues Arbeitspapier. Mittlerweile sind erste Details des Vertrages enthüllt worden.


Bei der offiziellen Meldung des Vereins hatte man noch auf konkrete Angaben bezüglich der entscheidenden Vertragsinhalte verzichtet. Wie die BILD in Erfahrung gebracht haben will, soll die Zusammenarbeit zwischen dem Europa-League-Aspiranten und dem zentralen Mittelfeldspieler aber bis 2023 ausgeweitet worden sein.

Maximilian Eggestein

Maximilian Eggestein verpasste in dieser Saison bislang kein einziges Spiel



Dabei soll das Gehalt des gebürtigen Hannoveraners deutlich nach oben korrigiert worden sein. Das Boulevardblatt geht von einem jährlichen Salär in Höhe von drei Millionen Euro aus. Klingt aus Bremer Sicht nach einem guten Deal, schließlich verdient der künftige Nationalspieler damit immer noch weniger als seine Teamkollegen ​Max Kruse und Davy Klaassen. Auch bei einem Wechsel zu einem anderen Klub, wie etwa dem interessierten BVB, hätte Eggestein mit Sicherheit mehr einstreichen können.


Geht die Entwicklung des laufstarken Mittelfeldakteurs auch in den kommenden Jahren so rasant weiter, wissen aber auch die Bremer Klub-Verantwortlichen, dass ein Wechsel Eggesteins zu einem noch größeren Klub aller Wahrscheinlichkeit nach nur eine Frage der Zeit sein dürfte. Um den Superstar von Morgen dennoch von einem Verbleib zu überzeugen, mussten die Bremer daher auch Kompromisse eingehen.


Ausstiegsklausel bei 35 Mio Euro


So soll in dem neuen Kontrakt eine Ausstiegsklausel verankert sein. Diese soll dem Vernehmen nach ab dem Sommer 2020 greifen und es dem Spieler ermöglichen, für die festgeschriebene Ablösesumme von 35 Millionen Euro bei einem anderen Verein anzuheuern. Auch dieser Betrag wirkt in den heutigen Zeiten keineswegs astronomisch und könnte so machen Interessenten in einem Jahr erneut auf den Plan rufen.