Die linke Abwehrseite gilt bei ​Borussia Dortmund schon länger als Großbaustelle. Mit Ex-Kapitän Marcel Schmelzer steht bislang nur ein Spieler für die linke Außenverteidigerposition im Kader. Nun hat der BVB laut WAZ ein Auge auf Jerome Roussillon vom ​VfL Wolfsburg geworfen.


Je näher das Saisonfinale rückt, umso hektischer wird bereits das Treiben auf dem Transfermarkt. In Dortmund will man im Sommer eine Baustelle beheben, die so schon die gesamte Saison existiert. Schaut man sich die linke Abwehrseite bei den Westfalen an, fällt auf, dass lediglich der ehemalige Kapitän Marcel Schmelzer auf dieser Position zuhause ist. Da er inzwischen jedoch zur dritten Wahl degradiert wurde, weil grundsätzlich Achraf Hakimi oder Abdou Diallo dem 31-Jährigen vorgezogen wurden, will man dringend nachbessern.


Bei der Sondierung möglicher Kandidaten ist man auf Jerome Roussillon gestoßen. Der Franzose spielt seit dieser Saison beim VfL Wolfsburg und hat nachhaltig auf sich aufmerksam gemacht. So schreibt die WAZ, dass der 26-Jährige ein ernsthaftes Thema beim BVB ist. Roussillon selbst hält sich bedeckt und erklärt, dass das Saisonfinale für ihn Vorrang habe, zudem könne er sich vorstellen, in der Autostadt zu bleiben, allerdings unter der Voraussetzung, man erreiche das internationale Geschäft.


„Wenn wir es in die Europa League schaffen, ist die Chance groß, dass ich hierbleibe“, so der Akteur, der aber gleich hinterherschob, er könne „nichts versprechen“. Roussillon kam im Sommer aus Montpellier nach Niedersachsen, seine Ablösesumme von fünf Millionen Euro hat er laut transfermarkt.de bereits verdreifacht. Angesichts eines langfristigen Vertrags bis 2022 müsste der BVB tief in die Tasche greifen, um den Außenverteidiger vom VfL loseisen zu können.


Roussillon absolvierte in dieser Spielzeit 26 Bundesligapartien sowie drei Pokalspiele für die Wölfe. Mit drei Treffern und fünf Assists ist er hinter den Stürmern Wout Weghorst, Admir Mehmedi, Renato Steffen und Daniel Ginczek der Spieler mit den meisten Toren und den meisten Assists beim VfL. Eine Visitenkarte, die in jedem Fall Eindruck bei den Schwarz-Gelben hinterlassen hat