Daniel Ginczek,Alexandru Maxim,Filip Kostic,Antonio Ruediger

Bad Deal: Diese 8 Spielerverkäufe hat der VfB später bereut

Der VfB Stuttgart ist seit jeher aus finanzieller Sicht kaum in der Lage, vielversprechende Spieler dauerhaft zu halten. So manchen Akteur gaben die Stuttgarter aber scheinbar ohne Not ab, nur um später miterleben zu müssen, wie der Profi bei einem anderen Klub komplett aufblüht. Also, VfB-Fans aufgepasst: Diese Liste kann große Spuren von Wehmut enthalten.

1. Daniel Ginczek

Die Trennung von Daniel Ginczek liegt gerade einmal ein paar Monate zurück und ist daher besonders frisch. Dabei muss man dem VfB zugute halten, dass der Angreifer aus eigenen Stücken zum VfL Wolfsburg wechseln wollte, hätte man ihm zuvor aber mehr Wertschätzung entgegen gebracht, wäre es eventuell nicht so weit gekommen. 


Ohne den bulligen Stürmer, der darüberhinaus mit Mario Gomez prima harmonierte, geht dem Offensivspiel der Stuttgarter eine Menge Durchschlagskraft ab. Sein Ersatz Nicolas Gonzalez konnte diese Lücke bislang keineswegs ausfüllen.

2. Simon Terodde

Simon Terodde schoss den VfB Stuttgart in der Saison 2016/17 mit 25 Buden fast im Alleingang zurück in die Bundesliga. Im Oberhaus büßte der Mittelstürmer aber viel an Torgefahr ein und somit trennten sich im Januar 2018 wieder die Wege. Nach dem Abstieg mit seinem neuen Klub 1. FC Köln, fand der 31-Jährige seine Torgefahr wieder und erzielte in dieser Spielzeit bereits bockstarke 27 Tore und somit so viele wie der gesamte Kader des VfB in der Bundesliga.

3. Timo Werner

Als Timo Werner den VfB im Jahre 2016 in Richtung RB Leipzig verließ, galt der Angreifer als riesiges Talent, dem jedoch die Kaltschnäuzigkeit vor dem gegnerischen Gehäuse abging. Bei den 'Roten Bullen' entwickelte sich der Stürmer zu einem Hoffnungsträger der deutschen Nationalmannschaft und ist mittlerweile ein Vielfaches seiner damaligen Ablösesumme von 14 Millionen Euro wert. 

4. Filip Kostic

Filip Kostic war nach dem Abstieg in die zweite Liga nicht von einem Verbleib zu überzeugen. Nimmt man seine derzeitigen Leistungen bei Eintracht Frankfurt als Grundlage, hätte man damals aber besser das Unmögliche möglich gemacht. Nach einem ebenfalls enttäuschenden Abstecher zum Hamburger SV ist der Serbe nicht mehr wiederzuerkennen und im Team von Trainer Adi Hütter ein echter Leistungsträger.

5. Antonio Rüdiger

Die Defensive des VfB kam in dieser Saison bislang äußerst löchrig daher. Da würde dem Team von Trainer Markus Weinzierl ein gestandener Abwehrrecke mit Sicherheit gut tun. Schade nur, dass die Stuttgarter im Sommer 2015 mit Antonio Rüdiger einen starken Innenverteidiger abgegeben haben. Nach guten Leistungen für die AS Rom ist der deutsche Nationalspieler mittlerweile beim FC Chelsea eine feste Größe.

6. Joshua Kimmich

Noch bitterer als der Fall Rüdiger ist wohl der Abgang von Joshua Kimmich. Der Weltstar des FC Bayern München wurde beim VfB komplett verkannt und kam lediglich in den Jugendmannschaften der Schwaben zum Einsatz. Auch er ist, ähnlich wie Werner, mittlerweile deutlich mehr wert als die damalige Ablösesumme von gerade einmal 8,5 Millionen Euro.

7. Bernd Leno

Bernd Leno ereilte beim VfB ein ähnliches Schicksal wie Kimmich. Auch der Torhüter packte nie den Sprung zu den Profis. Ligakonkurrent Bayer 04 Leverkusen hingegen erkannte das große Potenzial des Schlussmanns und machte aus dem heute 27-Jährigen einen gestandenen Bundesligakeeper. Mittlerweile hat der sechsfache deutsche Nationalspieler selbst die Legende Petr Cech verdrängt und ist die unangefochtene Nummer Eins des FC Arsenal.

8. Sebastian Rudy

Neben der schwachen Offensive und der wenig sattelfesten Defensive gilt das Mittelfeld als eine der größten Schwachstellen im aktuellen Kader der Stuttgarter. Dabei fehlt oft eine ordnende Hand. Sebastian Rudy wäre für diesen Job fast schon prädestiniert, auch wenn der Nationalspieler beim FC Schalke 04 gerade einen schweren Stand hat. 


Der mittlerweile 29-Jährige durchlief mehrere Jugendabteilungen der Schwaben und feierte in Stuttgart seine ersten Profieinsätze. Zu einem Führungsspieler reifte er aber erst nach seinem Wechsel zur TSG 1899 Hoffenheim im Jahre 2010 heran. Mit etwas mehr Geduld hätte er auch beim VfB eine prägende Figur werden können.

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