Martin Hinteregger erlebte den spektakulären ​2:1-Sieg von ​Eintracht Frankfurt beim FC Schalke 04 nicht mehr auf dem Platz. Der Österreicher musste bereits nach 37 Minuten vom Feld, richtet den Blick jedoch auf das anstehende Viertelfinale in der Europa League gegen Benfica Lissabon.


Wie sich herausstellen sollte, zog sich der 26-Jährige eine Prellung des Kehl- und Brustkorbs zu, erlitt zudem einen Mittelhandbruch. All dies geschah bei einem Check von Suat Serdar in der 25. Minute, nachdem Hinteregger den Ball nach einem Abschlag von S04-Keeper Alexander Nübel erobern wollte.


"Gestern ist mir die Luft weggeblieben und der Schwindel war da. Ich habe eine Kehlkorb- und Brustkorbprellung. Die Mittelhand hab ich mir auch noch gebrochen. Ich war so gut im Spiel, dass es mich genervt hat, dass ich ausgewechselt werden musste, aber Sicherheit geht vor", so der Innenverteidiger am Tag nach der Partie.


Adi Hütter wechselte Evan Ndicka ein, was die Abwehrleistung der Eintracht keineswegs schmälern sollte. Die Hessen waren über 90 Minuten das bessere Team, gewannen schlussendlich jedoch aufgrund einer umstrittenen Strafstoßentscheidung in der neunten Minute der Nachspielzeit dank des Siegtreffers von Luka Jovic.

"Wir sind super happy, dass wir auf Schalke den nächsten Sieg einfahren konnten. Das ist nicht so einfach", freute sich Hinteregger, der den Blick bereits auf Benfica Lissabon richtet. Am Donnerstag gastiert die Eintracht im Estadio da Luz und will sich den Traum vom Einzug ins Halbfinale der Europa League erfüllen.

Dann wird Hinteregger aller Voraussicht nach auch wieder auf dem Platz stehen: "Aktuell denke ich, dass es kein Problem ist. Natürlich kann sich immer was verbessern oder verschlechtern, aber aktuell ist es gut. Für die Hand kriege ich eine Schiene, von dem her sollte es für Donnerstag okay sein."