​Wird sich der VfB Stuttgart im Sommer einen neuen Trainer suchen? Laut Informationen der Bild gilt es "als ziemlich sicher", dass Markus Weinzierl im Sommer gehen muss - unabhängig davon, ob der VfB die Klasse hält.


Weinzierl ist seit Oktober 2018 als Chefcoach der Schwaben tätig, konnte den VfB in den vergangenen Monaten jedoch nur unzureichend stabilisieren. Mit 20 Punkten liegen die ​Stuttgarter auf dem Relegationsplatz 16, "nur" vier Punkte vor dem ersten Abstiegsrang. Auf das rettende Ufer, das ausgerechnet Weinzierls Ex-Klub FC Augsburg belegt, sind es derzeit fünf Punkte Rückstand. Das Boulevard berichtet daher, dass Weinzierl im Sommer gehen wird.


Ein Vereinssprecher dementiert diese Meldung: "Thomas Hitzlsperger hat in den vergangenen Wochen mehrfach betont, dass er und Markus Weinzierl gemeinsam in die Zukunft denken, die Planungen vorantreiben und derzeit alle Konzentration dem Kampf um den Klassenerhalt gilt."


Laut der Bild handelt es sich dabei allerdings nur um einen taktischen Vorgang. Schließlich kann man im Abstiegskampf keine Unruhe gebrauchen, muss daher eine geschlossene Einheit abgeben. 


Ein erster Nachfolger für Weinzierl kursiert im Übrigen bereits. Laut der österreichischen Sportzeitung soll Oliver Glasner vom Linzer ASK ein Thema in Stuttgart sein. Der 44-Jährige belegt mit seinem Klub derzeit den 2. Platz in Österreich und besitzt eine Ausstiegsklausel in Höhe von 1,5 Millionen Euro. ​Auch der VfL Wolfsburg soll auf Glasner schielen.