​Eigentlich kann man die TSG 1899 Hoffenheim als einen der Gewinner des 27. Spieltags bezeichnen. Mit dem starken ​4:1-Heimsieg gegen den direkten Konkurrenten Bayer 04 Leverkusen haben die Spieler von Trainer Julian Nagelsmann schließlich ihre internationalen Ambitionen deutlich unterstrichen. Beim Erfolg gegen die Werkself hat sich mit ​Joelinton jedoch auch ein wichtiger Spieler verletzt.


Der 22-jährige Angreifer war auch beim Spiel gegen die Bosz-Elf wie gewohnt in der Startelf gestanden und bildete gemeinsam mit dem sehr formstarken Ishak Belfodil das Sturmduo. Nur kurz nach dem Start in die zweite Halbzeit musste der Brasilianer jedoch mit schmerzverzerrtem Gesicht ausgewechselt werden. Zwar gelang den Hoffenheimern auch ohne Joelinton ein souveräner Heimsieg, dennoch machten sich auf den Gesichtern der TSG-Offiziellen angesichts der Verletzung ihrer Stammkraft schnell Sorgenfalten breit.

Joelinton

Joelinton hat sich ohne gegnerische Einwirkung verletzt



Nach seiner Verletzung beim Freitagabendspiel wurde der Südamerikaner in den folgenden Tagen gründlich untersucht. Bereits am Montag erfolgte dann von Vereinsseite die Mitteilung, dass sich der Mittelstürmer einen Einriss der vorderen Syndesmose im linken Knöchel zugezogen hat. Der Angreifer wird seinem Team daher vorerst nicht zur Verfügung stehen, wie lange er konkret ausfallen wird, lässt sich aber noch schwer abschätzen. Aktuell geht man jedoch von mindestens vier Wochen Pause aus.


Gegenüber der Vereinsseite der TSG bedauerte Sportdirektor Alexander Rosen die Verletzung seines ​Leistungsträgers, dem in dieser Spielzeit bei 33 Einsätzen bereits 20 Torbeteiligungen gelungen waren. "Das ist natürlich sowohl für Joe als auch für uns eine ärgerliche Nachricht“, so der Funktionär. Im gleichen Atemzug unterstrich der 39-Jährige aber auch, dass man "alles dafür tun" werde, damit Joelinton seiner Mannschaft "im Saison-Endspurt noch zur Verfügung stehen kann".