Joshua Kimmich hat in einem Interview mit Sky über seine aktuelle Rolle in der Nationalmannschaft gesprochen und machte dabei deutlich, auch bei ​Bayern seine Zukunft langfristig auf der Sechser-Position zu sehen. Auch wenn viele Experten in den letzten zwei Jahren Kimmich als den besten Deutschen Rechtsverteidiger sahen, möchte er sich auf der Position, die er als Jugendspieler bereits bekleidete, wieder festsetzen.


In der Nationalmannschaft unter Bundestrainer Löw gehört er schon länger zum Stammpersonal im zentralen Mittelfeld. ​Dort hatte Kimmich auch die beiden Spiele der Deutschen Elf in der letzten Woche gespielt. Er betont jedoch auch, dass es einfacher sei, eine der beiden Positionen über einen längeren Zeitraum zu spielen und dabei verweist er auf seinen spielerischen Fortschritt, den er über die letzte Saison auch dank der gleichen Rolle bei Bayern und der Nationalmannschaft hat machen können. Auch wenn er die Sechser-Position bereits aus seiner Jugend kennt (spielte bis Juli 2013 in der Jugend des VfB Stuttgart), “ist das für den Kopf oder die Abläufe schon eine Umstellung”, sagt Kimmich und verweist auf die verschiedenen Räume, die man jeweils zu bespielen hat.


Zur nächsten Saison ergibt sich die Chance

So erhofft er sich, in beiden Mannschaften in Zukunft seine Rolle auf der Sechs zu finden, auch wenn Bayern-Trainer Kovac diese Saison noch mit ihm als rechter Außenverteidiger zu planen scheint. ​Dank der zur nächsten Saison kommenden Defensiv-Transfers von Lucas Hernández (für 80 Millionen von Atletico Madrid) und Benjamin Pavard (für 35 Millionen von Stuttgart), der auch als Rechtsverteidiger spielt, dürfte sich für Kimmich allerdings die Möglichkeit auftun, sich auf seiner Wunschposition auch bei den Bayern dauerhaft zu etablieren.