Seine letzte Saison beim ​FC Bayern München hätte sich Arjen Robben mit Sicherheit anders vorgestellt. Doch anstatt zu seinen legendären Flügelläufen anzusetzen, fällt der niederländische Altmeister nun bereits seit Monaten verletzt aus.​ Auch das ​Spitzenspiel gegen Borussia Dortmund kommt wohl noch zu früh. Seine Fußballschuhe will der Routinier aber noch lange nicht an den Nagel hängen.


Die Rückrunde wurde für den Routinier bislang zu ​einer echten Geduldsprobe. Dabei hatte sich der Rechtsaußen für die zweite Saisonhälfte eine Menge vorgenommen und wollte nach seinen Oberschenkelproblemen im Winter-Trainingslager wieder voll angreifen. Der Stürmer war nach eigenen Angaben zwischenzeitlich kurz davor, wieder durchzustarten. 

Arjen Robben

Arjen Robben lässt sich von seiner Situation nicht unterkriegen



"Ich war schon wieder ganz nah dran an der Mannschaft. Aber ich habe in diesen Phasen zwei, drei Rückschläge erlitten", so Robben gegenüber der AZ. Auch in den kommenden Tagen muss sich der extrem ehrgeizige Profi daher weiterhin in Geduld üben und auf seinen nächsten Einsatz warten. Vor kurzem keimten noch leise Hoffnungen auf, dass der Angreifer womöglich bis zum vorentscheidenden Duell gegen den BVB am 6. April wieder einsatzfähig sein könnte.


Nun wollte die Bayern-Legende den Anhängern aber keine großen Hoffnungen machen und bezeichnete eine rechtzeitige Genesung als "eher unrealistisch". So sei er zwar bereits "auf einem guten Weg", bis er wieder im Kreise der Mannschaft trainieren könne, werde es aber "noch ein bisschen dauern".


Nichtsdestotrotz hofft der ehemalige niederländische Nationalspieler darauf, dass die Champions-League-Partie am 27. November 2018 gegen Benfica Lissabon nicht sein letzter Auftritt für den deutschen Rekordmeister bleiben wird. "Es sind meine letzten zwei Monate in diesem Verein, in dem ich zehn Jahre war. Ich will nochmal spielen, nochmal das Trikot anziehen. Das ist für mich das Allerwichtigste. Wann das ist, ist mir egal", so Robben.


Bis zuletzt ließ der Flügelflitzer offen, ob er nach dem Auslaufen seines Vertrages bei den Münchnern dem Profifußball Lebewohl sagen, oder sich einer neuen Herausforderung stellen wird. Das Gespräch mit der AZ nutze Robben nun jedoch für eine Kampfansage: "Die letzten Monate waren hart, aber ich liebe den Fußball. Wenn der Körper wieder mitmacht, möchte ich noch weitermachen." ​Wo es den Superstar hin verschlägt, bleibt weiter abzuwarten.